Samariterbund Wien: Vorbereitungen zum DM Frauenlauf SamariterInnen gewährleisten beste medizinische Versorgung beim zweitgrößten Laufevent des Jahres.

Wien (OTS) - Wie bereits in den Vorjahren wird der Samariterbund Wien auch den 20. Österreichischen DM Frauenlauf 2007 medizinisch betreuen. Motto der beliebten Laufveranstaltung: "1 Traum. 20 Jahre. 68.651 Gewinnerinnen." Der zweitgrößte Laufevent Österreichs zählt heute zu den bedeutendsten Frauenläufen der Welt, 68.651 Teilnehmerinnen gingen in den letzten 19 Jahren an den Start.

Die Zahlen im Überblick

Für den diesjährigen Lauf erwarten die Veranstalter rund 14.600 Frauen. Die Wiener SamariterInnen sind darauf bereits bestens vorbereitet. Zwei NotärztInnen, vier Rettungswägen, zwei Ambulanzen in Großraumzelten und vier Außentrupps werden den reibungslosen Ablauf der medizinischen Versorgung gewährleisten. Insgesamt werden 36 NotfallsanitäterInnen und RettungssanitäterInnen vor Ort sein. Die Arbeit leisten in erster Linie ehrenamtliche SamariterInnen der Gruppe Leopoldstadt.

Letzte Tipps für den Start

Mit gewissenhafter Vorbereitung können diverse Blessuren leicht verhindert werden. Diese beginnt in erster Linie rechtzeitig und das bedeutet selbst für sportliche Personen ein halbes Jahr vor dem Laufevent. Die häufigsten Verletzungen bei Läufen sind Druckstellen und Blasen an den Zehen. Geeignete Laufschuhe können hier Abhilfe schaffen. "Da die Schuhe das Fundament des Läufers sind, sollte an ihnen auf keinen Fall gespart werden", meint auch Primarius Univ.-Doz. Dr. Helmut Seitz, Chefarzt des Samariterbunds Wien, denn "die Belastungen für Bänder, Muskeln und Gelenke durch das Laufen sind enorm."

Wichtig bei sportlicher Betätigung ist aber auch die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, denn "bei sportlicher Aktivität werden pro Stunde durchschnittlich ein bis eineinhalb Liter Schweiß gebildet", so Seitz. Werden diese Verluste nicht rechtzeitig ersetzt, so werden Blut und Gewebe Flüssigkeit entzogen. Dadurch fließt das Blut langsamer, wodurch die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt wird. Als Folgen machen sich Schwindel, Durchblutungsstörungen, Erbrechen oder Muskelkrämpfe bemerkbar. "Daher schon eine halbe Stunde bis eine Stunde vor Beginn des Lauftrainings einen Viertelliter Flüssigkeit trinken", empfiehlt der Chefarzt des Samariterbunds. Die am besten geeignete Trinkflüssigkeit ist simples Leitungswasser.

SamariterInnen sind Laufsportprofis

Neben den Sportbegeisterten des DM Frauenlaufs versorgt der Samariterbund Wien auch die TeilnehmerInnen zahlreicher anderer Laufsportveranstaltungen. So stehen unter anderem der Vienna City Marathon, der Herbstmarathon in der Prater-Hauptallee sowie sämtliche Veranstaltungen des LCC-Wien auf dem Programm der HelferInnen.

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Mag. (FH) Jennifer Gerstl
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
Samariterbund Wien
Tel.: 01/89145-244
E-Mail: jennifer.gerstl@samariterbund.net
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