Wallner und Schröcksnadel nehmen in ÖSTERREICH-Interviews erstmals zu morgiger ÖOC-Sitzung Stellung

Schröcksnadel: "Ich komme!" Wallner: "Ruhend stellen reicht nicht"

Wien (OTS) - In Interviews mit der morgigen Ausgabe der
Tageszeitung ÖSTERREICH nehmen ÖOC-Präsident Leo Wallner und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zur mit Spannung erwarteten morgigen ÖOC-Vorstandssitzung Stellung. ÖSV-Präsident Schröcksnadel kündigt im ÖSTERREICH-Interview an, alles daran zu setzen, entgegen den bisherigen Erwartungen doch an der Sitzung teilnehmen zu können. Schröcksnadel in ÖSTERREICH: "Ich bin bis spät in die Nacht beim FIS-Meeting in Portoroz, werde aber alles daransetzen, dass ich es bis zur Sitzung nach Wien schaffe." Schröcksnadel betont, er hätte dem ÖOC-Präsidenten in einem Brief angeboten, seinen Posten als ÖOC-Vizepräsident "bis zur Klärung der Vorgänge ruhend zu stellen." Schröcksnadel im ÖSTERREICH-Interview: "Ich treten als ÖOC-Vizepräsident nicht zurück, sondern ich stelle den Vizepräsidenten bis zur Klärung der Vorfälle ruhend - das ist ein großer Unterschied." Schröcksnadel weiter: "Bedingungen gibt es dafür keine - ich will nur Fairness." Schröcksnadel berichtet im ÖSTERREICH-Interview, dass die FIS in Portoroz entschieden habe, mit weiteren Sanktionen gegen Langläufer und Betreuer bis zum Urteil des Sportgerichts CAS im Juni zu warten. Schröcksnadel in ÖSTERREICH:
"Genau das ist unsere Position. Wir wollen dem Sportgericht nicht vorgreifen. Danach gibt es dann harte Konsequenzen für alle Sportler und Betreuer, wir haben Doping nie verteidigt." Schröcksnadel kündigt in ÖSTERREICH auch an, auf die bisherige Forderung nach einem unabhängigen Schiedsgericht zur Klärung der Verantwortung zu verzichten: "Das ist nicht mehr relevant." Seinen Posten als Ski-Präsident des ÖSV wird Schröcksnadel behalten: "Ein Rücktritt kostet mich einen Lacher und kommt nicht in Frage. Das fordert auch keiner mehr."
ÖOC-Präsident Leo Wallner betont im Interview mit ÖSTERREICH, dass ein "Ruhendstellen" der ÖOC-Vizepräsidenten-Funktion für Schröcksnadel vermutlich nicht ausreichend sein wird. Wallner in ÖSTERREICH: "Ich habe ihm gesagt: Das reicht nicht. Das darf nicht zeitlich befristet sein, das muss zumindest bis zur nächsten Neuwahl gehen, sonst wird es zu weiteren IOC-Sanktionen kommen." Auf die Frage nach den zu erwartenden ÖOC-Beschlüssen sagt Wallner in ÖSTERREICH: "Es wird beraten, ob wir alle im Bericht genannten Sportler und Betreuer für Olympia sperren, also für die Zukunft nicht mehr akkreditieren. Ich persönlich rechne damit."

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