Strache: Verpflichtendes Vorschuljahr nur für Zuwandererkinder

Tiefe Zerrissenheit der ÖVP

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bekräftigte heute, dass es ein verpflichtendes Vorschuljahr nur für Zuwandererkinder geben dürfe. Die Aussagen des oberösterreichischen Landeshauptmanns Pühringer sind für Strache ein weiteres Indiz für die tiefe innere Zerrissenheit der ÖVP, die zu jedem Thema zwei oder mehr verschiedene Meinungen habe.

Die FPÖ hingegen habe ihre Position immer deutlich gemacht, betonte der Bundesparteiobmann. So heiße es im Wahlprogramm für die Nationalratswahlen 2006: "Kinder müssen die deutsche Sprache ausreichend beherrschen, damit sie zum Regelunterricht zugelassen werden. Dies ist mit standardisierten Tests mit entsprechender Vorlaufzeit vor der Einschulung sicherzustellen." Daran habe sich nichts geändert. Prinzipiell könne man das Vorschuljahr für Zuwandererkinder gleich verpflichtend machen, um den bürokratischen Aufwand zu verringern.

Ältere Kinder von Zuwanderern müssten, so Strache, in Kursen die deutsche Sprache lernen, bevor sie am Unterricht teilnehmen können. Insgesamt dürfe jedoch der Anteil von Kindern mit Mitgrationshintergrund im Regelschulwesen 30 Prozent nicht überschreiten.

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