Steibl zu Bures: Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen keine ideologische Frage

Längere Kinderbetreuung zuhause und rascher Wiedereinstieg in den Beruf müssen gleichermaßen ermöglicht werden

Wien, 28. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen ist keinesfalls eine ideologische Frage, so wie das Frauenministerin Doris Bures heute dargestellt hat“, sagt ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl. Ziel der interministeriellen Arbeitsgruppe zum Thema "Kinderbetreuung" Morgen, Dienstag, ist es, deutliche Impulse zu setzen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gezielte Maßnahmen zur besseren Kinderbetreuung zu verbessern und Österreich damit noch kinder- und familienfreundlicher zu machen, so Steibl. Dabei geht es in erster Linie um die Flexibilisierung bestehender und die bedarfsgerechte Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsangebote für Kinder ab drei Jahren sowie um die Forcierung von Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren. „Die Inhalte des Regierungsprogramms in Bezug auf die Kinderbetreuung stehen nicht zur Diskussion und werden 1:1 umgesetzt“, versicherte die ÖVP-Familiensprecherin. ****

Da Kinderbetreuung in die Kompetenzen der Bundesländer fällt, führte Familien- und Jugendministerin Andrea Kdolsky schon intensive Gespräche mit den für die Kinderbetreuung zuständigen Ländervertretern. „Es wird daher auch von deren Bereitschaft zur Mitwirkung abhängen, wie schnell wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können“, so Steibl.

Zu dem von Bures zitierten WIFO-Weißbuch stellt die ÖVP-Familiensprecherin fest: Bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen muss sowohl die Wahlfreiheit der Eltern als auch die bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf im Mittelpunkt stehen. Ehrliche Wahlfreiheit heißt für Steibl vor allem: Keine Diskriminierung individueller Entscheidungen - längere Kinderbetreuung zuhause und rascher Wiedereinstieg in den Beruf müssen gleichermaßen geschätzt werden. Wichtig sind dabei vor allem der Ausbau der Nachmittagsbetreuung in
Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, die Sicherung der Betreuungsqualität durch Aus- und Weiterbildung der Kindergartenpädagog/innen, bedarfsgerechte Öffnungszeiten auch in den Ferienzeiten, die bundesweite Qualitätssicherung und sozialrechtliche Absicherung der Tagesmütter sowie die Weiterentwicklung der mobilen Tagesmütter.

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