Vorschuljahr: Kuntzl - "Erfreulich, dass sich in ÖVP sachlich richtige Erkenntnis durchzusetzen beginnt"

SPÖ ist Garantin dafür, dass für die Zukunft der Kinder etwas weitergeht

Wien (SK) - Angesichts des schlechten Abschneidens Österreichs bei PISA hätten alle Experten einhellig dafür plädiert, die vorschulische Förderung der Kinder zu verbessern - was auch die SPÖ schon seit längerem fordere, so SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bisher sei dies jedoch an der "ideologischen Blockadepolitik der ÖVP gescheitert" - da sei es "besonders erfreulich, dass sich in der Nach-Gehrer-Zeit jetzt endlich die allgemein sachlich richtige Erkenntnis in Richtung Vorschuljahr durchzusetzen beginnt", so Kuntzl zu heutigen Aussagen von Landeshauptmann Pühringer. Sie orte einen Kurswechsel der ÖVP in der Frage Vorschule, so Kuntzl, die unterstrich: "Die SPÖ ist die Garantin dafür, dass für die Zukunft unserer Kinder etwas weitergeht". ****

Kuntzl verwies weiters darauf, dass gezielte Förderungen im Vorschuljahr erheblich dazu beitragen, spätere Kosten - etwa für Förderlehrer oder Nachhilfemaßnahmen - einzusparen. Darüber hinaus erleichtere ein verpflichtendes Vorschuljahr den Kindern den Schuleinstieg - auch durch eine bessere Vorbereitung auf die Schule. Kinder seien gerade im Alter von fünf Jahren in einer "besonders lernbereiten und aufnahmefähigen Phase, daher sollten alle Kinder die Chance bekommen, in dieser so wichtigen Phase gezielt gefördert zu werden", bekräftigte die SPÖ-Familiensprecherin.

Von zentraler Bedeutung sei auch die sprachliche Förderung, die ebenfalls schon im Vorschuljahr erfolgen könnte. Von dieser Sprachförderung profitierten nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch muttersprachliche Kinder, so Kuntzl. So sei es beispielsweise möglich, Legasthenie früh zu erkennen und hier rasch gegenzusteuern. Aber auch das soziale Lernen, das eine Entwicklungs-Chance für jedes Kind biete, sei ein weiterer Vorteil, den ein verpflichtendes Vorschuljahr mit sich bringe, so Kuntzl abschließend. (Schluss) mb

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