1200 Bundesheersoldaten weltweit in 14 Missionen im Friedenseinsatz

Österreichische "Blauhelme" Träger des Friedensnobelpreises

Wien (BMLV) - Morgen, Dienstag, feiern die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der UN-Peacekeeper. Insgesamt befinden sich etwa 1200 österreichische Soldatinnen und Soldaten weltweit in 14 UN-mandatierten Friedensmissionen im Einsatz. Rund 1000 Soldatinnen und Soldaten davon sind "Blauhelme", d.h. sie stehen direkt unter Kommando der Vereinten Nationen.

Seit 47 Jahren stehen österreichische Soldaten für die Vereinten Nationen in nahezu allen Krisengebieten der Welt an vorderster Front im Friedensdienst. Vom Engagement als Sanitätskontingent für die UNO im Kongo über den ersten richtigen "Blauhelmeinsatz" in Zypern und auf den Golanhöhen bis zur Fluthilfe in Somalia standen bis jetzt ca. 65.000 Soldaten aus Österreich in insgesamt 54 Einsätzen im Dienste der Vereinten Nationen.

Österreich ist ein anerkannter Partner im internationalen Krisenmanagement. Österreichische Soldaten haben sich bei ihren Einsätzen über Jahrzehnte international einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Für ihren vorbildlichen Einsatz wurde den Soldaten aus Österreich 1988 gemeinsam mit ihren Kameraden aus anderen Ländern der Friedensnobelpreis verliehen.

Anlässlich dieses Festtages findet im Inneren Burghof der Hofburg in Wien ein Festakt des Bundesheeres statt, bei dem Verteidigungsminister Norbert Darabos die zukünftige Rolle Österreichs bei internationalen Friedenseinsätzen erläutern wird.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung

Mag. Stefan Hirsch
Pressesprecher des Verteidigungsministers
Tel: (01) 5200-20215
kbm.buero@bmlv.gv.at
oder
Presseabteilung
Tel: (01) 5200-20301
presse@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001