Missethon: In der SPÖ war und ist „Kassieren, ohne dafür etwas zu arbeiten“ üblich

Vranitzky und Edlingers Fußballklub erhielten Millionen ohne erkennbare Gegenleistungen

Wien, 28. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Offensichtlich war und ist es in der SPÖ üblich, dass SPÖ-Spitzenpolitiker kassieren, ohne dafür auch nur irgendetwas zu arbeiten“, sagt ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon. Als Beispiele nennt Missethon die Zahlungen an Franz Vranitzky und Rudolf Edlingers Fußballklub: So hat SPÖ-Vranitzky eine Million Schilling ohne erkennbare Gegenleistungen erhalten. Wenn nun Investmentbanker Wolfgang Flöttl im Banken-U-Ausschuss sagte, „mir war nie klar, warum ich (auf Druck von Ex-BAWAG-Chef Elsner; Anm.) eine Million Schilling an Vranitzky überweisen musste“, so muss die Frage erlaubt sein: Wofür hat Vranitzky diese Million erhalten? Für die Beratung bei der Euro-Einführung offenbar nicht, so Missethon. ****

Auch Ex-SPÖ-Finanzminister Edlinger hat ohne nachweisbare Gegenleistungen fünf Millionen Euro von EADS für seinen Fußballklub erhalten. „Wofür?“, fragt Missethon: „Für Edlingers Besuch im Eurofighter-Werk in Manching im Juni 2006? Für ein paar Abendessen im sogenannten ‚Rapid-Netzwerk’?“ Angesichts dieser dubiosen Zahlungen an SPÖ-Politiker erscheint immer klarer, dass „die SPÖ den Leitsatz ‚Kassieren, ohne dafür etwas zu arbeiten’ zu ihrer obersten Maxime erhoben hat“, so Missethon. ****

Gusenbauer und seiner derzeitigen SPÖ-Regierungsmannschaft muss aber gesagt werden: „Mit dem Nichts-Tun und Dahinlavieren muss jetzt endlich Schluss sein!“, so der ÖVP-Generalsekretär weiter. „Es ist höchst an der Zeit, dass die SPÖ-Politiker endlich in die Hände spucken und in der Regierung zu arbeiten beginnen und sich das Sprichwort ‚Ohne Fleiß kein Preis’ zu Herzen nehmen.“

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