Vladyka: NÖ-Sozialbetreuungsberufegesetz 2007 vom Landtag beschlossen

Demographische Entwicklung stellt Gesellschaft vor neue Fragen und Aufgaben

St. Pölten, (SPI) - Allein auf Grund der demographischen Entwicklung wird der Bereich der Pflege in den kommenden Jahren immer wichtiger. Bereits im Jahr 2011 wird von rund 800.000 pflegebedürftigen Personen in Österreich ausgegangen. "Diese Entwicklung stellt uns vor neue Fragen und Aufgaben. Es ist notwendig, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Älterwerden in unserer Gesellschaft möglichst selbstbestimmt, möglichst in Gesundheit - und dort wo es notwendig ist, mit bestmöglicher Unterstützung funktionieren kann", so die Sozialsprecherin der SPÖ-Niederösterreich anlässlich der Beschlussfassung für das NÖ-Sozialbetreuungsberufegesetz 2007 im niederösterreichischen Landtag. "Die Rahmenbedingungen müssen aber nicht nur für die PatientInnen und KlientInnen stimmen, sondern auch für alle, die in diesem Bereich arbeiten. Deshalb ist die Schaffung eines gesetzlich geregelten Berufsbildes für SozialbetreuerInnen wichtig und richtig", führt Vladyka weiter aus.****

"Die Pflege ist schwere Arbeit, sowohl körperlich wie emotional und psychisch. Diesem Umstand müssen wir bei allen Überlegungen unbedingt Rechnung tragen. Wenn nun die Grundlagen für die Vereinheitlichung der Berufsbilder und -bezeichnungen sowie einheitliche Qualitäts- und Ausbildungsstandards festgelegt werden, ist das dazu ein wichtiger Beitrag", so Vladyka weiter. "Die Nachfrage nach Pflege und Betreuung wird in den nächsten Jahren steigen. Daher ist es unabdingbar, die entsprechenden Angebote zu schaffen. Die Palette muss dabei aber äußerst vielfältig sein und auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Sie muss ebenso die Betreuung und Pflege zu Hause wie auch die stationäre Pflege beinhalten und auch Angebote wie Heimhilfe, Kurzzeitpflege, Übergangspflege oder die Betreuung in Tagesbetreuungseinrichtungen einschließen. Das nun vom NÖ Landtag beschlossene Gesetz ist daher sicher ein Schritt in die richtige Richtung", so LAbg. Vladyka abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0002