Murauer: US-Behörden bestätigen - Alle für den Flugbetrieb notwendigen US-Lizenzen für die Eurofighter liegen vor

Verteidigungsminister soll Eintreffen der Verschlüsselung nicht verhindern

Wien, 28. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Verteidigungsminister Darabos soll nicht länger versuchen zu verhindern, dass der Eurofighter in Österreich fliegt“, sagt ÖVP-Wehrsprecher Walter Murauer. Denn erstens musste Darabos in einer Anfragebeantwortung selbst bestätigen, dass der Eurofighter auch ohne „Krypto-Schlüssel“ flugfähig ist. Zweitens bestätigten die US-Behörden, dass sie ihrer Verpflichtung zur Übermittlung der notwendigen Lizenzen vollständig nachgekommen sind und somit der Eurofighter in Österreich betrieben werden kann. ****

„Darabos ist unglaubwürdig, wenn er nach wie vor wider besseres Wissen behauptet, der Eurofighter könne in Österreich nicht fliegen. Das stimmt einfach nicht!“, so Murauer. Darabos soll daher im Interesse des österreichischen Bundesheeres handeln, die rechtzeitigen Entscheidungen für die Aufnahme des Betriebs in Zeltweg treffen und die Einhaltung des Sicherheitsabkommens mit den USA nicht weiter boykottieren, fordert Murauer.

Dieses Abkommen sehe nämlich vor, dass wir für die Krypto-Verschlüsselung die notwendigen „Custodians“ benötigen, die im November in Österreich eintreffen sollen. Das muss aber von Österreich bezahlt werden, da wir eine Leistung einfordern. „Verteidigungsminister Darabos will das verhindern!“, so der ÖVP-Wehrsprecher. Das widerspricht völlig seiner Aufgabe, die Sicherstellung der Luftraumüberwachung zu gewährleisten. Vielmehr aber verletzt er damit auch noch abgeschlossene Abkommen mit
anderen Staaten. „Das ist eines Landesverteidigungsministers nicht würdig“, so Murauer abschließend.

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