Salzburger Nachrichten - TOP-MELDUNGEN der morgigen Ausgabe

"Den Emotionen völlig ausgeliefert" - Eurofighter-Entscheidung bis Sommer - Verborgene Schätze im Müll

Salzburg (OTS) - "Die Dopingaffäre von Turin ist den handelnden Personen auch medial völlig entglitten." Das sagt Peter Hörschinger, Geschäftsführer von ikp (Institut für Kommunikationsplanung) und Vize-Präsident des PR-Verbandes, im SN-Interview.

Schon die Pressekonferenz in Sestriere damals, bei der Schröcksnadel den Spruch prägte: "Austria is a too small country for good doping", sei laut Hörschinger absolut daneben gegangen: "Man war inhaltlich und organisatorisch schlecht vorbereitet, das war fatal. Man hatte kein klares Konzept, der Raum war zu klein und es waren keine Dolmetscher da. In einer so schwierigen Situation ist man dann den Emotionen völlig ausgeliefert."

Zwischen ÖOC und ÖSV sei damals ein "Ping-Pong-Spiel" entbrannt, das bis heute noch andauere, so der PR-Experte.

Was Peter Hörschinger weiters an der PR in der Dopingaffäre bemängelt und wie es seiner Meinung nach in dieser Sache weitergeht, lesen Sie morgen in den Salzburger Nachrichten.

Eurofighter-Entscheidung bis Sommer

Die Eurofighter-Frage soll noch vor der Sommerpause entschieden werden. Das sagt Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im SN-Interview.

Diesbezüglich sei es "sinnvoll, wenn sich Finanzminister Molterer mit dem Ausschuss und der Parlamentspräsidentin auf eine Vorgangsweise einigen könnte", erklärt Gusenbauer. Denn je früher das geschehe, desto eher könne der Ausschuss die Arbeit beenden.

Bezüglich der Kritik an Verteidigungsminister Darabos fordert Alfred Gusenbauer die ÖVP auf, die parteipolitisch gelenkte Kampagne einzustellen.

Wie Kanzler Gusenbauer die Dopingaffäre und die damit verbundene Olympiabewerbung Salzburgs einschätzt, was er von dem Gerücht um Neuwahlen hält und wie er die Verluste der SPÖ-Studenten bei der ÖH-Wahl kommentiert, lesen Sie morgen in den Salzburger Nachrichten.

Verborgene Schätze im Müll

Müllgebühren könnten in der Steiermark bald passe sein: Ab 2015 soll sich die Abfallentsorgung nach den Vorstellungen des steirischen Umweltlandesrates Johann Seitinger selbst finanzieren. Das berichten die Salzburger Nachrichten in ihrer Samstags-Ausgabe.

"Mein großes Ziel ist es, dass wir eine gebührenfreie Abfallwirtschaft einführen", sagt Seitinger. Denn schon heute würde laut Seitinger der getrennte Müll - zu Marktpreisen verkauft - die Kosten der Entsorgung decken: "Dazu haben wir den Müll, den ein Haushalt verursacht, analysiert und in den einzelnen Produktgruppen zu Marktpreisen bewertet".

Wo die Preise für recycelten Müll liegen uns warum die Müllentsorgung heute noch Geld kostet, lesen Sie am Samstag in den Salzburger Nachrichten.

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