AK Tirol Rechnungsabschluss: Höchstleistungen auf Basis gesunder Finanzen

Zwei Drittel der Ausgaben für Beratung und Rechtsvertretung

Innsbruck (OTS) - Auch 2006 kann sich die Bilanz der
Arbeiterkammer Tirol sehen lassen: Insgesamt standen die Fachleute der AK ihren rund 240.000 Mitgliedern mit 365.000 Kontakten und Beratungen zur Seite. Dabei wurden knapp 25 Millionen Euro für die Mitglieder erstritten. Damit wurde im letzten Jahr fast die gleiche Summe für die Beschäftigten wieder hereingebracht, wie das gesamte Jahresbudget der AK Tirol ausmacht (87 Prozent).
Der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag der AK Tirol lag 2006 bei knapp 7 Euro netto pro Monat. Das führte im Vorjahr zu Einnahmen von rund 28,7 Millionen Euro. "Dieses Geld stammt ausschließlich aus den Beiträgen der AK-Mitglieder. Damit sind wir sparsam umgegangen und haben diese Mittel schwerpunktmäßig in kostenlose Leistungen für unsere Mitglieder investiert", so der geschäftsführende AK-Direktor Dr. Fritz Baumann, der den 70 Mitgliedern des Arbeitnehmerparlaments der AK Tirol, der Vollversammlung, den Rechnungsabschluss 2006 vorlegte.
Von den 28,7 Mio. Euro wurden 18,1 Millionen Euro - also mehr als 63 Prozent für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, Konsumentenberatung und Bildung - somit als Dienstleistungen für die AK-Mitglieder -aufgewendet. Durch Interventionen der AK-Experten konnten für die Mitglieder rund 25 Millionen Euro an zu Unrecht vorenthaltenen Geldern wieder zurückgeholt werden. Ganz zu schweigen von den zig Millionen an Euro, die sich die AK-Mitglieder infolge Intervention durch die Fachleute bzw. durch rechtzeitige Aufklärung in der Beratung erspart haben.
Von den Dienstleistungen entfallen 40,3 Prozent auf den Rechts- und Sozialbereich, rund 24,3 Prozent auf Konsumentenschutz-Wirtschaft-Umwelt, weitere 23,8 Prozent auf Bildung und 11,5 Prozent auf Information für die AK-Mitglieder.
Rund 4,25 Mio. Euro (15 Prozent) erhielten die Tiroler AK-Mitglieder in Form von direkten Zuwendungen wieder zurück: Für Subventionen, Stipendien, Zukunftsaktien, Lehr- und Ausbildungsbeihilfen.
Der im Jahr 2006 erzielte Überschuss in Höhe von rund einer Mio. Euro ist für nötige Investitionen vorgesehen.
AK leistet beste Arbeit für Tirol
In einer jüngsten repräsentativen Umfrage bescheinigen 67 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler der AK hervorragende Arbeit. Die AK Tirol liegt damit weit vor allen anderen Institutionen und Einrichtungen im Land, freut, sich Baumann.
"Insgesamt gab es auch 2006 einen effizienten Budgetvollzug in allen Bereichen", so Baumann. Die solide Finanz- und Vermögenssituation der AK Tirol ermöglicht auch weiterhin ein starkes Beratungs- und Dienstleistungsangebot, Mittel für notwendige Investitionen und für die Weiterentwicklung als moderne und zeitgemäße Interessensvertretung.Der Rechnungsabschluss 2006 wurde von der Vollversammlung einstimmig genehmigt.

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