Strache: Was wusste Vranitzky über die Affären der BAWAG und Elsners?

Sinnbild für Verfall und Niedergang der Sozialdemokratie

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an Ex-Bundeskanzler Vranitzky übte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Im heutigen Bankenuntersuchungsausschuss seien dessen "Nehmerqualitäten" durch die Aussagen Flöttls wieder einmal eindrucksvoll bestätigt worden. Es sei im Grunde auch wenig überraschend. Nun sei zu klären, was der ehemalige SPÖ-Bundesparteiobmann über die Affären der BAWAG und Elsners gewusst habe.

Vranitzky habe ja schon in den Achtziger und Neunziger Jahre alle Ideale der Sozialdemokratie bedenkenlos über Bord geworfen, um der EU und den Großkonzernen ein dienstbarer Geist sein zu können, erinnerte Strache. Er sei ein Sinnbild für den Verfall und Niedergang der SPÖ, der nach Kreiskys Abgang begonnen habe. Unter Vranitzky habe der Umbau der SPÖ in eine ÖVP-Filiale begonnen, der nun unter Gusenbauer vollendet worden sei. Der Umstand, dass er laut Flöttl eine Million Schilling ohne Gegenleistung bekomme habe, passe da nur zu gut ins Bild.

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