VP-Parzer zu Aspern: Ein Masterplan macht noch keine erfolgreiche Stadtteilplanung

Wien (VP-Klub) - "Der vorliegende Masterplan zum Stadtentwicklungsgebiet am Flugfeld Aspern ist grundsätzlich zu befürworten, aber in einigen Details muss er noch ergänzt und verbessert werden", so ÖVP Wien Abgeordneter Robert Parzer in seinem Debattenbeitrag zur Beschlussfassung des Masterplanes im Wiener Gemeinderat.

"Es ist zu befürchten, dass es trotz des einstimmig beschlossenen Masterplans wieder zu einer Wiener Stadtplanungsmelange - einer unkoordinierten Kombination von Wohnungen, Büros und Einkaufszentrum - kommt", sagte Parzer. Die Erfahrung zeige, dass zahlreiche von der Stadt Wien betriebene Projekte eher beiläufig und ungesteuert betrieben wurden - diese Gefahr bestehe auch bei Aspern.
Vor allem dürfe mit der Bebauung des Asperner Flugfeldes in der Donaustadt kein 24. Bezirk entstehen, sondern das bebaute Areal müsse zu einem in die Donaustadt integrierten Bezirksteil werden, der die Donaustadt aufwertet. "In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, für die notwendige Verkehrsinfrastruktur sorgen, das heißt, sowohl der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, als auch eine Straßenverbindung zur geplanten Nordostumfahrung sind unabdingbar."

Parzer trat weiters für die Errichtung eines christlichen Sakralbaus ein. Dafür müsse ein Platz am Areal vorgesehen und reserviert werden. "Insgesamt erwarten wir uns eine Umsetzung des Masterplans, der den Anforderungen des Bezirkes entspricht. Sollten die Ausführungen nicht im Sinne des Masterplans erfolgen, so wäre das eine Bankrotterklärung der Wiener Stadtregierung", schloss Parzer.

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