SP-Niedermühlbichler: Wien wird auch in Zukunft leistbare Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten zur Verfügung stellen

Wien (SPW-K) - "Der Wohnbau hat seit der Regierungsverantwortung
der SozialdemokratInnen für Wien einen wesentlichen Beitrag zur hohen Lebensqualität in dieser Stadt geleistet. Das wird auch in Zukunft der Fall sein", gab sich Freitag SPÖ-Gemeinderat Georg Niedermühlbichler in seinem Debattenbeitrag im Wiener Gemeinderat zu diesem Thema überzeugt.

Bezug nehmend auf eine Studie, die Wien einen Bevölkerungszuwachs prognostiziert, meinte der Mandatar, dass dafür ausschließlich der Zuzug von Menschen nach Wien verantwortlich zeichne. Dadurch wird die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren auf 1,8 Millionen steigen. Niedermühlbichler: "Die Stadt Wien trägt den Folgen dieser Entwicklung u.a. mit der Erhöhung der Zahl der jährlich errichteten geförderten Wohnungen von 5.000 auf 5.500 Rechnung. Wichtig dabei ist, dass die Wiener SozialdemokratInnen ihr Augenmerk darauf richten, leistbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen. Das ist durch den sozialen Wohnbau gesichert. Wien ist damit bisher gut gefahren. Auch hinsichtlich der Wohnungsqualität kann sich Wien durchaus sehen lassen", betonte der Gemeinderat, wobei er auf die jüngste Studie des international tätigen Consulting-Unternehmens Mercer hinwies, in der der Bereich Wohnen in Wien mit der höchst möglichen Anzahl von zehn Punkten bewertet worden wäre.

Wien werde auch weiterhin darauf schauen, dass es beim Wohnen auch im Energiesparbereich weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen werde, führte Niedermühlbichler aus. Er wies auf den Passiv- und Niedrigenergiewohnbau wie ebenso auf die Maßnahmen zur thermischen Sanierung älterer Wohnhäuser, u.a. durch die Thewosan-Initiative, hin. Niedermühlbichler. "Letztere Maßnahme bringt bei der CO2-Einsparung unter dem Strich mehr, als wenn man die Wohnbauförderungsmittel ausschließlich für den Passivhausbereich zur Verfügung stellen würde". Hinsichtlich des von seinem Vorredner Chorherr von den Grünen angestellten Bundesländervergleichs u.a. mit Vorarlberg, meinte der SP-Politiker, dass sich Wien mit seinen Leistungen nicht hinter anderen Bundesländern zu verstecken brauche. Im übrigen, so Niedermühlbichler, seien die Wohnstrukturen in Vorarlberg nicht mit jenen in Wien vergleichbar.

Erfreut zeigte sich Niedermühlbichler darüber, dass nun die ExpertInnen-Debatte eindeutig in Richtung Ausweitung der Wohnbauförderungsmittel und nicht in jene nach Abschaffung weise. "Die Wohnbauförderung wird jedenfalls, so wie von der Wiener SPÖ immer gefordert, nicht verringert, sondern ausgeweitet werden". Nicht zuletzt erinnerte der Redner daran, dass in Wien die Wohnbauförderungsmittel zu hundert Prozent in den Wohnhausbau und die Wohnhaussanierung fließen. "Auch im Bereich des Wohnens gehen die Wiener SozialdemokratInnen einen vorbildlichen Weg. Die Stadt ist jedenfalls für die künftigen Anforderungen auch auf diesem Gebiet sehr gut gerüstet", schloss Niedermühlbichler. (Schluss)

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