Jenewein: Offenbar veritabler Richtungsstreit im BZÖ!

Haider-Neffe gegen bekannten Haiderkritiker zeigt das innere Zerwürfnis der orangen Partei!

Wien, 25.05.2007 (fpd) - Die neuerliche Auseinandersetzung
innerhalb des BZÖ-Wien zeige einmal mehr das innere Zerwürfnis der orangen "Streithanselpartie". Dem Vernehmen nach soll es jetzt gar zu einer Kampfabstimmung zwischen Rechtsanwalt Alexander Scheer, einem Neffen Jörg Haiders, und Michael Tscharnutter, einem bekennenden Haiderkritiker kommen. Damit sei klar, daß es sich in Wahrheit um einen Richtungsstreit und eine weitere Zerreißprobe innerhalb des BZÖ handelt, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, vor dem Hintergrund der neu aufgeflammten Personaldebatte innerhalb des BZÖ-Wien.

Die Entmachtung von Günther Barnet als Wien Chef war der erste Schritt die Wiener Landesgruppe auf einen "pro Haider Kurs" einzustimmen, jetzt werde offenbar von Westenthaler und Konsorten versucht einen Haidervasallen als Wien-Obmann einzusetzen. Mit Alexander Scheer dürfte man - auf Grund seines familiären Naheverhältnisses zum Kärntner Landeshauptmann - auch fündig geworden sein, so Jenewein.

Tscharnutter wiederum galt schon in der jahrelang als massiver Haiderkritiker. Vor allem in der "Nach-Knittelfeld-Ära" ging Tscharnutter in geistige Opposition zu Haider. Faktum sei zudem, daß Tscharnutter mit der Frontalopposition von Westenthaler und Co. gegenüber der Bundesregierung überhaupt nichts anfangen kann. Ob dies mit seiner Obrigkeitshörigkeit oder gar seiner Berufsausübung zusammenhängt, darüber kann man jedoch nur spekulieren. , so Jenewein abschließend. (Schluß)

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