Haider hat gut verhandelt und vertraglich fixiert, dass BayernLB bei Verkauf der Hypo unter Wert zu Nachzahlung verpflichtet ist!

"Ich bin ja kein Sozialist, der schlecht verhandelt" - Rote Genossen und Wiener Banken sind eingeladen, sich an die EU-Wettbewerbsbehörde zu wenden

Klagenfurt (OTS) - Zur laufenden Diskussion um den Wert der Hypo Alpe Adria sagte heute Landeshauptmann Jörg Haider, dass die Kärntner Sozialisten und ihre roten Genossen in den Wiener Banken herzlich eingeladen seien, sich im Bezug darauf, ob über oder unter Wert verkauft wurde, an die EU-Wettbewerbsbehörde zu wenden. Haider begründet dies mit einer von ihm durchgesetzten vertraglichen Fixierung mit BayernLB: "Wenn die EU-Wettbewerbsbehörde den Wert der Hypo bestimmt und dabei zum Schluss kommt, dass die Hypo unter Wert verkauft wurde, so ist die BayernLB dazu verpflichtet, Kärnten den entsprechenden Differenzbetrag zwischen Wert und Verkaufspreis nachzuzahlen. Tut die BayernLB das nicht, kann der Verkauf von Anteilen rück abgewickelt werden."

Mit der spitzen Bemerkung "Ich bin ja kein Sozialist, der schlecht verhandelt" führt der Landeshauptmann weiter aus: "Ich habe gut verhandelt und Sicherheitsnetze eingebaut, sodass es für Kärnten nur von Vorteil sein kann, wenn sich die Sozialisten und die Wiener Banken an die EU-Wettbewerbsbehörde wenden. Denn entweder, wovon ich felsenfest überzeugt bin, die Wettbewerbsbehörde kommt zum Schluss, dass die Hypo über Wert verkauft wurde und stellt uns damit eine Art Gütesiegel für unsere erfolgreichen Verhandlungen aus oder die BayernLB ist zu einer Nachzahlung verpflichtet."

Haider verwies zudem darauf, dass zwei Gutachten, eines von Deloitte und eines von KPMG eingeholt wurden und beide Bewertungen von der HSBC geprüft und im Rahmen einer "fairness opinion" bestätigt worden seien. Deloitte habe die Hypo zwischen 2,7 und 3,1 Milliarden Euro, KPMG zwischen 2,3 und 3 Milliarden Euro bewertet. Auf Basis dieser beiden Wertgutachten seien die Verhandlungen mit der BayernLB geführt worden. "Das Verhandlungsergebnis liegt bei 3,25 Milliarden Euro und damit weit über Wert. Das ist mit Verweis auf Deloitte und KPMG ein Faktum, das auch die Kärntner Sozialsten zur Kenntnis nehmen müssen", so Haider.

Im Bezug auf Arbeitsplätze und Headquarter führte der Landeshauptmann schließlich aus, dass Arbeitsplätze und Headquarter in den Satzungen mit einer doppelten Mehrheit abgesichert seien. "Alleine die eine Aktie der Mitarbeiter, dieses golden share, reicht somit aus, um Arbeitsplätze und Headquarter zu garantieren. Auch das zeigt, wie gut wir im Interesse Kärntens, der Hypo und ihrer Mitarbeiter verhandelt haben."

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