Brosz: Kalina missbraucht notwendige Frühförderung für Koalitions-Hick-Hack

SPÖ hat dafür weder Geld vorgesehen, noch ist Ziel in Regierungsübereinkommen verankert

Wien (OTS) - "Die dringend notwendige Frühforderung wird von SP-Geschäftsführer Kalina für innerkoalitionäres Hick-Hack missbraucht. Für die Umsetzung seines heutigen Vorschlags auf Einführung eines verpflichtenden Vorschuljahres hat die SPÖ nämlich nicht vorgesorgt. Denn weder hat sie das im Regierungsübereinkommen festgehalten, noch hat Bildungsministerin im Budget dafür Mittel verankert", kritisiert Dieter Brosz, Bildungssprecher der Grünen.

Das Ziel der Grünen ist, dass alle Kinder so lange wie möglich einen Kindergarten besuchen. Ein Jahr ist dabei sicher zu wenig. Zunächst aber ist es notwendig, dass die dafür notwendigen Betreuungsplätze geschaffen werden. "Die SPÖ diskutiert über eine verpflichtendes Jahr, aber es gibt nicht einmal die Plätze dafür", so Brosz. Wenn es die SPÖ wirklich ernst meine, so möge sie doch in Wien mit gutem Beispiel vorangehen und die hohen Beiträge für Familien mit geringerem Einkommen abschaffen. "Alles andere ist leere Ankündigungspolitik", so Brosz.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0009