Gehaltsverhandlungen für ÖGB-Beschäftigte abgeschlossen

Vereinbarung für Pensionszuschuss wird durch eine Betriebsvereinbarung geregelt

Wien (ÖGB) - Heute, Freitag, 25. Mai 2007, wurden zwischen dem Zentralbetriebsrat und der Geschäftsleitung des ÖGB die Gehaltsverhandlungen abgeschlossen. "Rückwirkend mit 1. April werden demnach für die ÖGB-Beschäftigten mit einer Laufzeit von zwölf Monaten die Gehälter, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien um 2,43 Prozent angehoben. Gleichzeitig wurde eine Vereinbarung abgeschlossen, die die Pensionszuschüsse regelt", stellt ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer fest.++++

Die Gehaltsvereinbarungen im Detail:

O Die Gehälter beider Verwendungsgruppenschemata werden linear um 2,43 Prozent erhöht. Ebenso werden die Leistungszulagen um 2,43 Prozent angehoben.

O Die Anhebung der Stundensätze für stundenweise beschäftigte RaumpflegerInnen erfolgt analog der Erhöhung der VG I/VG 1 um 2,43 Prozent.

O Bei Urlaubsregelungen, welche das gesetzliche Ausmaß nicht überschreiten, werden im Jahr 2008 zusätzlich zwei Freizeittage gewährt.

O Die Betriebsvereinbarung "Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz" wird unbefristet fortgesetzt.

Betriebsvereinbarung regelt Pensionszuschüsse

Zwischen dem Zentralbetriebsrat und der Geschäftsleitung des ÖGB wurde auch eine Vereinbarung für ÖGB-MitarbeiterInnen hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf die Pensionsanwartschaftsberechtigung getroffen, die nun durch eine rasche Betriebsvereinbarung zu paktieren ist

"Ziel ist es", so ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer, "eine Überführung der Pensionszuschussanwartschaften sozial gestaffelt in eine Pensionskasse vorzunehmen oder diese bar abzugelten, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und eine Belastung der ÖGB-Bilanz durch Pensionszuschüsse künftig zu vermeiden."

"Vereinbart wurde auch, dass es zwischen den anwartschaftsberechtigten ÖGB-ArbeitnehmerInnen und den ÖGB-PensionistInnen zu einer Gleichbehandlung kommen muss", ergänzt Finanzchef Clemens Schneider. Die ÖGB-Beschäftigten haben dabei das Wahlrecht zwischen einer Barabfindung oder der Überführung des Betrages in eine Pensionskasse. (ew)

ÖGB, 25. Mai 2007 Nr. 349

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