ÖVP-Pressedienst klärt „Tatsachenverdreher“ Kalina auf

ÖVP für kostenloses letztes Kindergartenjahr in Wien

Wien, 25. Mai 2007 (ÖVP-PD) „Josef Kalina soll keine Tatsachen verdrehen und bei der Wahrheit bleiben“, so der ÖVP-Pressedienst zu Kalinas Freude über den vermeintlichen ÖVP-Kurswechsel betreffend Vorschuljahr. Es ist verständlich, dass dem SPÖ-Bundesgeschäftsführer die Zeit fehlt, alle ORF-Sendungen genau zu verfolgen. Wenn er sich aber darauf beziehen möchte, ist der Pressedienst der ÖVP gerne bereit, ihm entsprechendes Videomaterial zur Nachschau zur Verfügung zu stellen. Faktum ist, dass sich Generalsekretär Hannes Missethon in der Sendung „Im Zentrum“ vom 20. Mai 2007 nicht für ein verpflichtendes Vorschuljahr ausgesprochen hat. ****

Auch die Abschrift von „APA DeFacto“ ist in diesem Punkt fehlerhaft. Die Unterstützung für das von der SPÖ geforderte verpflichtende Vorschuljahr wird bei Durchsicht der Sendung eindeutig von Arbeiterkammer-Generalsekretär Werner Muhm signalisiert und nicht von ÖVP-Generalsekretär Missethon. Die Debatte im Wortlaut:

Pelinka Peter (ORF): „... Wir haben einmal gesagt, zum Beispiel das verpflichtende Vorschuljahr. Kommt das jetzt, wann kommt das jetzt, wie schaut das aus?“ Muhm Werner (AK): „Wir würden es unterstützen.“ Brauner Renate (SPÖ): „Ja, wir fordern es auch. Das wäre ganz wichtig.“ Pelinka Peter (ORF): „Also kann man abhaken?“ Aiginger Karl (WIFO): „Wir haben es Kindergartenjahr genannt, um es von der Schule zu lösen, aber der Ansatz...“ Missethon nickt. Brauner Renate (SPÖ): „Für alle.“ Pelinka Peter (ORF): „Die Idee ist: Alle Kinder sollen ein Jahr vor dem Schuleintritt so vorbereitet werden, zum Beispiel in Deutsch, dass sie ganz wesentliche Deutschkenntnisse haben.“ Missethon Hannes (ÖVP): „Für die, die es brauchen.“

Vielmehr unterstützt Generalsekretär Hannes Missethon also die Forderung des Wiener ÖVP-Parteiobmannes Johannes Hahn nach einem kostenlosen letzten Kindergartenjahr in Wien. Damit sollen mögliche Sprachdefizite noch vor Schuleintritt ausgeglichen und den Kindern ein bestmöglicher Start ermöglicht werden.

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