Hilfswerk fordert Verlängerung der Amnestie-Frist bei illegaler 24-Stunden-Betreuung

Präsident Othmar Karas: Betroffene brauchen mehr Zeit

Wien (OTS) - Das Hilfswerk unterstützt die heute, Freitag, veröffentlichte Forderung der Ärztekammer, die Amnestie zur Legalisierung der bisher illegalen 24-Stunden-Betreuung zu verlängern.

"Da die neuen gesetzlichen Regelungen zur Hausbetreuung erst am 1. Juli in Kraft treten, gleichzeitig die betroffenen Familien aber die BetreuerInnen bis 30. Juni anmelden müssen, um Strafzuschlägen zu entgehen, sind wir für eine Verlängerung der Pflegeübergangsregelung bis 30. September 2007. Bis dahin sollte alles klar sein", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas.

Karas weist aber auch darauf hin, dass die Familien, die derzeit illegal 24-Stunden-BetreuerInnen beschäftigen, etwas tun müssen, damit die Amnestie überhaupt zum Tragen kommt. "Amnestie heißt nicht, dass die derzeit illegalen Beschäftigungsverhältnisse automatisch legal werden. Die BetreuerInnen müssen ordentlich angemeldet werden. Das Hilfswerk wird - sobald in den nächsten Wochen alle Details klar sind - hier entsprechend Unterstützung leisten", so Karas abschließend.

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