Kalina zu ÖH-Wahlen: VSStÖ-Ergebnis "nicht erfreulich, aber angesichts der schwierigen Ausgangslage achtbar"

Wien (SK) - In seiner heutigen Pressekonferenz mit
Bildungssprecher Erwin Niederwieser nahm SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina auch zum Ergebnis der ÖH-Wahlen Stellung. Das Wahlergebnis für den VSStÖ sei zwar nicht erfreulich, allerdings dürfe man bei diesem "ungerechten Kurienwahlrecht" nicht die Mandate ansehen: Ein Verlust von 4,2 Prozentpunkten sei zwar nicht das gewünschte, "aber angesichts der schwierigen Ausgangslage ein achtbares Ergebnis". "Das ist knapp die Häfte dessen, was die ÖVP bei der letzten Nationalratswahl verloren hat", bemerkte Kalina. Freilich sei jeder Stimmenprozentpunkt weniger "natürlich nicht erfreulich". ****

Generell sollten sich alle StudentInnenvertreter mit der Frage beschäftigen, warum die Wahlbeteiligung so niedrig ist. Es müsse nun fraktionsübergreifendes Anliegen sein, von Wissenschaftsminister Hahn die Verbesserung der Studienbedingungen auf allen Ebenen einzufordern. Die neue ÖH-Führung müsse Minister Hahn, der durchaus reformfreudiger sei als seine Vorgängerin, "beim Wort nehmen".

Hahn soll Plagiatsvorwürfe klagen

Angesprochen auf Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit der Dissertation von Minister Hahn meinte Kalina, er würde dem Minister raten, die von ihm angedrohte Klage gegen diese schwerwiegenden Vorwürfe "durchzuziehen". Wenn Hahn nicht den Rechtsweg beschreiten wolle, dann könnte er auch die Dissertation von einer deutschen Universität prüfen lassen, so Kalinas Vorschlag. Aus "naheliegenden Gründen" sollte das nicht eine österreichische Uni machen. (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0007