LR Stöger: Rechnungshof-Kritik an Herzkatheter-Konzept ist unsachlich und nicht objektiv

Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Herzinfarktpatienten im ganzen Bundesland hat Vorrang!

Linz (OTS) - "Mit seinen wenig fundierten negativen Kommentaren
zur Ausweitung der Herzkatheter-Versorgung in Oberösterreichs Spitälern hat Landesrechnungshof-Direktor Brückner sein eigenes Amt abqualifiziert. Seine Meinungsäußerungen sind ziemlich frei von Sachlichkeit und entbehren vor allem der für seine Tätigkeit notwendigen Objektivität", ist Gesundheits-und Spitals-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger empört. "Dass Krankenhäusern wie Vöcklabruck und Steyr als geplante Herzangiografie-Standorte die erforderliche medizinische Qualität abgesprochen wird, überschreitet die Grenzen der guten Sitten."

Natürlich ist allen klar, dass es bei der Einrichtung neuer Herzkatheter-Standorte entsprechender Vorbereitungen und der Sicherstellung der medizinischen Spezialkenntnisse bedarf. "Aber ich bin fest überzeugt davon, dass die medizinische Qualität in Spitälern wie Vöcklabruck und Steyr so groß ist, dass mit entsprechender Vorlaufzeit diese Voraussetzungen erfüllt werden können."

Zudem stützt sich Brückner nur auf jene Expertenaussagen, die negativ sind. Pro-Argumente von anderen Experten werden einfach negiert. Als unakzeptabel empfindet es Landesrätin Stöger auch, dass der Landesrechnungshof-Direktor seine Beurteilung bereits gefällt hat und auch schon öffentlich kund tut, obwohl mit ihm persönlich nach einem ersten Prüfgespräch vereinbart wurde, dass Stöger dem Rechnungshof noch eine entsprechende schriftliche Sachverhaltsdarstellung geben wird. "Beim Herrn Landesrechnungshof-Direktor ist anscheinend nicht einmal mehr dieses Mindestmaß an politischer Korrektheit und Fairness vorhanden. Sein hohes Ross entpuppt sich damit als parteilicher Amtschimmel, der sich vor parteipolitische und lobbyistische Interessen spannen lässt."

Stöger kündigt an, trotz aller parteipolitisch motivierten Querschüsse weiter um das Verbesserungskonzept zu kämpfen. "Ich werde die Sache schon in der nächsten Sitzung der OÖ. Gesundheitsplattform wieder zur Abstimmung bringen. Denn eines ist für mich absolut vorrangig: Die Qualität und Sicherheit der Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Herzinfarktpatienten im ganzen Bundesland muss im Vordergrund stehen. Klar ist für mich dabei, dass das ohne zusätzliche Kosten einfach nicht gehen wird."

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