AbfallberaterInnen für herausragende Projekte 2006 ausgezeichnet

ARA und "Umweltschutz" feiern 10 Jahre "AbfallberaterIn des Jahres"

Wien (OTS) - Die diesjährigen Preise zum/r "AbfallberaterIn des Jahres" gehen in die Steiermark, nach Salzburg und Kärnten. Im Mittelpunkt standen Projekte, die Lösungen für klar abgegrenzte Zielgruppen herausgearbeitet haben - wie etwa für Kinder, körperlich beeinträchtigte Menschen oder MigrantInnen. Darüber hinaus ehren die ARA AG und das Magazin "Umweltschutz" anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Top 3 Einreichungen des letzten Jahrzehnts mit Sonderpreisen.

"Die Themen der getrennten Verpackungssammlung sind vielfältig. Von: 'Was gehört in welchen Behälter?' bis 'Wie schafft man Trenn-Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen?' Rund 250 AbfallberaterInnen helfen seit 1993 unermüdlich mit, dieser Vielfalt an Aufgaben Lösungen gegenüber zu stellen, die konsequent auf die betroffenen Zielgruppen abgestimmt sind. Mit den heurigen Preisen prämieren wir u. a. Projekte, die solche maßgeschneiderten Lösungen etwa für Kinder, körperlich beeinträchtige Menschen oder MigrantInnen gefunden haben", so Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG. "Darüber hinaus feiern wir Jubiläum: Dieses Jahr zeichnen wir bereits zum zehnten Mal AbfallberaterInnen aus. Insgesamt haben wir in den letzten 10 Jahren stolze 200 Einreichungen erhalten und beurteilt."

Eine 16-köpfige Jury sowie die AbfallberaterInnen, die durch eine Wahl im Internet ihre Stimme abgeben können, ermitteln jährlich die besten AbfallberaterInnen. Der Preis wird in den Kategorien "Erfolgsprojekte", "Zukunftsideen" und "Persönliches Langzeitengagement" vergeben. Die Auszeichnung der GewinnerInnen fand am 24. Mai 2007 in der Alten Universität in Graz unter der Patronanz von BM DI Josef Pröll statt. Die Festreden hielten Umweltlandesrat Johann Seitinger, Dr. Christian Keri vom Bundesministerium für Land-und Forstwirtschaft sowie der Bürgermeister-Stv. der Stadt Graz, Walter Ferk.

Kindergerechte Kommunikation als Erfolgsfaktor in Graz

In der Kategorie "Erfolgsprojekte" wurde Mirjam Kemmer vom Abfallwirtschaftsverband Graz-Umgebung für ihr Projekt "Nachhaltiges Abfallmanagement in Schulen und Kindergärten" mit dem ersten Platz prämiert. Ihr überdurchschnittliches Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit für Kinder - vom Kindergarten bis zur Hauptschule - trug maßgeblich dazu bei, das Thema Abfall vermehrt in den Schulunterricht und in den Tagesablauf der Kindergärten des Bezirks einzubinden.

Den 2. Rang in der Kategorie "Erfolgsprojekte" belegte die NÖ AbfallberaterInnen-Gruppe mit Projektleiterin DI Monika Kirchmeyer mit dem Projekt "Sauberer Schulweg". Der 3. Platz ging ex aequo an Herbert Windischhofer vom BAV Kirchdorf und an Michael Reiter vom BAV Perg, die sich beide der effizienten Mülltrennung auf österreichischen Campingplätzen widmeten.

Salzburg gewinnt in der Kategorie "Zukunftsidee"

Mit ihrer "Zukunftsidee", behindertengerechte Altstoffsammelplätze für Glas in Salzburg zu schaffen, überzeugte Dr. Susanne Hampl vom Magistrat Salzburg die Jury und errang damit den 1. Platz. Ziel der Idee ist es, durch die Konzeption von Behältern nach behindertengerechten Kriterien auch körperlich beeinträchtigten Personen einen uneingeschränkten Zugang zur getrennten Verpackungssammlung zu ermöglichen.

Manfred Katzlberger von der Stadtgemeinde Imst gewann mit seinem Projekt "Recyclinghof in Schülerhand" den 2. Platz. Seine Idee ist es, Kinder im Zuge eines Schulprojekts zu "Recyclinghoffachkräften" auszubilden, welche dann die Erwachsenen über die richtige Mülltrennung im Recyclinghof informieren. Platz 3 in dieser Kategorie ging an die Abfallberaterinnen Mag. Garbriele Böhmer und Gabriele Thon für ihre "Zukunftsidee", die Bevölkerung und speziell MigrantInnen, direkt in den Wohnhausanlagen und in ihrer Muttersprache anzusprechen. Die Überwindung von Sprachbarrieren soll dazu beitragen, die BürgerInnen für die getrennte Sammlung in Österreich zu gewinnen.

Auszeichnung für "Langjähriges Engagement" geht nach Kärnten

In der Kategorie "Persönliches Langzeitengagement" zeichnete die Jury dieses Jahr Mag. Gerhard Hoi von der Marktgemeinde Finkenstein für seinen überdurchschnittlichen Einsatz aus. Der seit 1991 tätige Abfallberater setzte in seiner langjährigen Tätigkeit zahlreiche Projekte um, wie etwa die Neuorganisation der Altstoffsammlung nach der Inbetriebnahme der MVA-Arnoldstein oder die Einführung des Gelben Sacks.

Sonderprämierung 10 Jahre "AbfallberaterIn des Jahres" für die Steiermark, Niederösterreich und für Salzburg

Das zehnjährige Jubiläum nahm die ARA zum Anlass, die drei besten Einreichungen der vergangenen Jahre mit Sonderpreisen zu küren. Bei Platz 1 entschied sich die Jury einhellig für "G’scheit feiern" von den steirischen AbfallberaterInnen unter dem Teamleiter Erich Prattes. Mit abfallwirtschaftlichen Konzepten versuchen die ProjektbetreiberInnen schon im Vorfeld von Veranstaltungen den anfallenden Müll so gering wie möglich zu halten. Aber auch während der Feiern werden BesucherInnen mit verschiedensten Maßnahmen auf die Thematik aufmerksam gemacht. Das Projekt überzeugte durch Kontinuität und die Umsetzung in der gesamten Steiermark.
Der 2. Platz ging an die Projektgruppe aus Niederösterreich - Johanna Leutgöb, Ing. Elfriede Berger, Manfred Kowatschek und Christian Mynha mit dem Leitfaden "Optimierung der getrennten Sammlung in Wohnhausanlagen". Mit einem witzigen Ansatz punkteten die Salzburger AbfallberaterInnen Dr. Walter Galehr und Dr. Brigitte Ogrisegg. Mit ihrem Projekt "Abfall anders betrachtet - mit Humor zu nachhaltigem Lebensstil" konnten sie den 3. Platz bei der Vergabe des Sonderpreises für sich verzeichnen.

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