Hypo Alpe-Adria: Martinz bestätigt Notverkauf

Haider und Martinz haben Hypo laut Berlin-Analyse unter Wert verschleudert - U-Ausschuss gefordert

Klagenfurt (SP-KTN) - Während LR Josef Martinz im Anschluss an die Hypo-Verkaufsvertragsunterzeichnung noch in Champagnerlaune vom "besten Termin und besten Preis" gesprochen hat, sieht er die Sache jetzt nüchterner. Mit dem wahren, laut Berlin-Analyse deutlich höheren Wert der Hypo konfrontiert erklärte er laut dem Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, per Aussendung beim Verkauf unter "Zeitdruck" und vor der Situation gestanden zu sein, die Anteile "verkaufen zu müssen".

Der ÖVP-Parteiobmann bestätige damit den Vorwurf, dass es sich beim überfallsartigen Verkauf der Hypo-Anteile um einen "klassischen Notverkauf" aus einer "Zwangssituation" heraus gehandelt habe, so Passegger. Und bei einem Notverkauf könne in der Regel nur ein deutlich niedrigerer, unterhalb des aktuellen Marktwertes liegender Preis erzielt werden, der von "Gewinner" Tilo Berlin zitierte "Spatz in der Hand" eben.

Dessen gefiederte Artgenossen wiederum pfeifen eines ja mittlerweile von allen Dächern: Die Landesanteile der Hypo wurden von der "Champagner-Koalition" aus Haider und Martinz weit unter Wert und unter undurchsichtigen Umständen überfallsartig nach dem Motto "großer Wert und kleiner Preis" verschleudert, und das Land somit möglicherweise um hunderte Millionen Euro gebracht, kritisiert Passegger, der einmal mehr umfassende Aufklärung durch einen U-Ausschuss fordert: "Haider hat dringend Geld gebraucht und sich vermutlich gedacht, besser den Spatz in der Hand als Feuer am Dach. Berlin, der Haider seit bald 15 Jahren kennt, sind dann halt die gebratenen Tauben in den Mund geflogen." (Schluss)

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