Dörfler: Stopp der Eisenbahnstrecke Klagenfurt-Villach wäre für Kärnten katastrophal

Großspurige Ankündigungen der SPÖ sind nichts wert

Klagenfurt (OTS) - Nun wurde in einem Schreiben von Infrastrukturminister Werner Faymann bestätigt, dass die Planungen für die Hochleistungsstrecke zwischen Klagenfurt und Villach eingestellt wurden, teilte heute Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler mit.

LHStv. Dörfler zeigte sich über diese Absage heute tief enttäuscht und erzürnt."Damit wird jahrelange Arbeit zunichte gemacht", so Dörfler. Bei dem bereits seit 1998 laufendem Planungsprozess ist viel Geld - insgesamt bis jetzt rd. 10 Mio. Euro - und viel Arbeit investiert worden. Neben den Arbeiten der Planer und Experten haben 51 Bürgerinitiativen ihre Energie und Ihr Engagement eingebracht und sich auf eine Trassenauswahl geeinigt.Dörfler: "Das soll jetzt alles umsonst sein?"

Auch für die Planungen im Bereich Knoten Villach, wo es um die Einbindung der Tauernbahn geht, "werden wir durch den Planungsstopp wieder um "Lichtjahre" zurückgeworfen", so Dörfler.

In Richtung SPÖ-Chefin Schaunig erklärte Dörfler, Kollegin Schaunig habe sich in der Regierungssitzung wichtig gemacht, dass sie alle Verkehrsprojekte mit Faymann gesichert hätte. "Dies war wohl nur ein Tagtraum von Frau Schaunig, denn wie sich nun herausstellt, wird der Zentralraum von ihrem Parteikollegen in Wien auf Eis gelegt."

Dörfler: "Das zeigt, dass die großspurigen Ankündigungen von Frau Schaunig in Inseraten nichts wert sind. Wo sind nun die angeblich so guten Verbindungen nach Wien?" Erst kürzlich hätten sich ja die Kärntner Nationalratsabgeordneten der SPÖ in den Medien abbilden lassen und sich gerühmt, dass angeblich alle "Verkehrsprojekte für Kärnten gesichert seien. Dazu meint Dörfler: "Fotos alleine sind halt zu wenig, Ergebnisse für Kärnten haben die roten Abgeordneten jedenfalls keine zustande gebracht."

"So wie wir erfolgreich für die Koralmbahn gekämpft haben, werden wir uns aber auch für die Fortsetzung der Koralmbahn entlang des Wörthersees einsetzen und nicht locker lassen", so Dörfler.

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