Grillen in Wien - SP-Wutzlhofer: "FPÖ zündelt wieder gegen Zuwanderer!"

Stadt Wien arbeitet intensiv und ernsthaft daran, dass das System der "Grillplätze" funktioniert

Wien (SPW-K) - "Was die FPÖ hier aufführt, ist ein Aufstacheln gegen Zuwandererfamilien", sagte heute der Wiener SP-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer in der Aktuellen Stunde zum Thema "Grillplätze" im Wiener Gemeinderat. "Da ist die Rückkehr zur Sachlichkeit das einzig richtige: Grillen ist im öffentlichen Raum in Wien nur an öffentlichen Grillpätzen gestattet, es gibt 16 Grillplätze und 2 Grillzonen auf der Donauinsel sowie fünf weitere in anderen Bezirken. Die Grillplätze wurden eingerichtet, um das illegale Grillen einzudämmen. Und sie sind sehr beliebt - nicht nur unter ZuwanderInnen!"

"Nachdem viele WienerInnen keinen Garten haben, in dem sie gemütlich ihre Würstel und Koteletts zubereiten können, sind sie auf die Möglichkeiten angewiesen, die ihnen die Stadt bietet", so Wutzlhofer. "Und die Standorte sind so gewählt, dass sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und dass sie auch nicht unmittelbar AnrainerInnen beeinträchtigen!"

An Wochenenden und bei schönem Wetter könne es manchmal zu Überlastungen dieser Plätze kommen. "Diese Überlastungen und auch Überschreitungen der Regeln für die Benutzung der Grillplätze werden von der Stadt sehr ernst genommen. Deshalb gibt es auch ganz klare Maßnahmen und Regeln: Dazu zählen Mistkübel, Toiletten, Hinweistafeln bei den Grillplätzen. Internet-Infos, auch über die Anfahrt mit Öffis. Oder der Folder "Wiener Grillratgeber" in Deutsch, Türkisch, Serbisch und Kroatisch." Weiters habe die Umweltstadrätin eine eigene Grillplatz-Koordinationsrunde eingerichtet, an der die zuständigen Magistratsabteilungen sowie einige Bezirke beteiligt sind. "Aufgabe der Runde im Frühjahr ist die Vorbereitung auf den Sommer: Alle Grillplätze werden abgefahren, kontrolliert und in Schuss gebracht." Weiters habe man auch eigene "Grillmeister" ins Leben gerufen, die in den Bereichen Draschepark, Steinbruchwiese, Krapfenwaldgrillplatz mehrsprachig und mit Grilltassen ausgestattet mir Rat und Tat zur Seite stehen. Seit diese Grillplatzmeiser im Einsatz sind, sind die Beschwerden enorm zurückgegangen. Weitere Einsatz-Bereiche sollen folgen." In sensiblen Gebieten gebe es Sonderschichten, um Müll wegzuräumen, bei Beschwerden über illegale Griller würden die zuständigen Abteilungen sofort aktiv. Darüber hinaus gebe es regelmäßige Schwerpunkt-Kontrollen, temporäre Grillverbote in Trockenperioden würden besonders streng kontrolliert.

"Die Stadt Wien arbeitet sehr intensiv und ernsthaft daran, dass dieses System funktioniert, und das lassen wir uns von der FPÖ nicht madig machen", unterstrich Wutzlhofer. "Die FPÖ-Angeordneten betätigten sich als gesellschaftliche Brandstifter und wirbeln Rauch auf, wo eigentlich keiner ist. Nicht mit dem Grillen muss Schluss sein, sondern mit dieser ausländerfeindlichen Politik!" (Schluss)

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