"Ohne ORF-Landesstudios trocknet regionale Kulturlandschaft aus"

Scharfe Replik der KulturGewerkschaft auf "SOS ORF"-Kritik

Wien (KMSfB/ÖGB) - Die Kultur und insbesondere die bunte
kulturelle Vielfalt eines Landes und seiner Regionen sei auf's Engste verbunden mit der Möglichkeit, ausübende Künstler ausreichend zu beschäftigen. Es sei unbestreitbar, dass die wunderbaren Biotope heimischer Landeskultur ihr Leben zu einem wichtigen Teil aus der Tätigkeit im Rahmen der ORF-Landesstudios schöpfen. Eine Abschaffung der Landesstudios würde daher nicht nur deren Mitarbeiter existentiell bedrohen, sondern weit darüber hinaus auch Tausendschaften ausübender Künstler in den Bundesländern. Dies würde letztlich zu einer Austrocknung der Kulturlandschaft der Regionen und damit zu einem unwiederbringlichen Verlust österreichischer Kulturvielfalt und regionaler kultureller Identität führen, heißt es in einer Stellungnahme der Kulturgewerkschaft KMSfB (Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) zur gestrigen Kritik durch Exponenten von "SOS ORF", die ORF-Landesstudios seien "völlig überflüssig und abschaffungswürdig". ++++

Der Vorsitzende der Kulturgewerkschaft, Prof. Heinz Fiedler, betonte, dass den Kritikern nicht nur jegliche Legitimation fehle, sondern auch "das im Kulturbereich erforderliche Feingefühl für Nuancen und Zwischentöne".

ÖGB, 25. Mai
2007 Nr. 347

Rückfragen & Kontakt:

Vorsitzender Prof. Heinz Fiedler
Tel 01/87878/12333,
e-mail: heinz.fiedler@orf.at

Pressesprecher Michael Kress
Tel.: 0664/201 70 45,
e-mail: michael.kress@die-profis.at

Zentralsekretärin Mag. Sabine Sahab
Tel. 01/31316/838 00, 0664/614 54 02
e-mail: sabine.sahab@kmsfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001