Seitner: Geschlechter-Diskriminierung an Donau-Uni?

Überprüfung der Rektoren-Bestellung durch Ministerium

St. Pölten, (SPI) - Nach wie vor herrscht große Unruhe rund um die Rektorenbestellung an der Donau-Uni in Krems. Mittlerweile wurde vom Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ein Antrag an das Wissenschaftsministerium zur Überprüfung der Vorgänge gestellt. Die Bestellung des neuen Rektors wurde aufgeschoben. "Es ist für mich äußerst bedenklich, wenn ausgerechnet die einzige Frau, die für die Position des neuen Rektors der Donau-Uni in Frage kommt bei der Erstellung des Dreier-Vorschlags übergangen wird. Vizerektorin Ada Pellert die Qualifikation abzusprechen ist nämlich ganz bestimmt nicht angebracht. Viele ProfessorInnen haben sich ja auch für sie ausgesprochen", so die Kremser SPNÖ-Mandatarin, BR Renate Seitner, zu den jüngsten Turbulenzen an der Donau-Universität in Krems. ****

"Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Tatsache, dass Vizerektorin Pellert eben eine Frau ist, hier ein gewichtiger Grund für ihre Übergehung war. Es ist eben leider in sehr vielen Bereichen immer noch so, dass Frauen an eine ‚gläserne Decke’ stoßen und die Karriereleiter für sie viel mehr Hürden hat, als für männliche Kollegen", so Seitner weiter. "Für den Ruf der Donau-Universität und des Standortes Niederösterreich ist die ganze Angelegenheit höchst unerfreulich! Schließlich sollten die Schlagzeilen ausschließlich mit wissenschaftlichen Erfolgen und nicht mit internen Turbulenzen gemacht werden. Ich finde es persönlich sehr schade, dass hier in einer solchen Weise vorgegangen wurde und hoffe, dass die Angelegenheit auch vom Ministerium entsprechend geprüft und aufgeklärt wird", so BR Seitner abschließend.
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