Grossmann begrüßt Novelle zum Jugendwohlfahrtsgesetz als ersten kleinen Schritt

Von großem Wurf kann man aber noch nicht sprechen

Wien (SK) - Die heute im Familienausschuss beschlossene Novelle
des Jugendwohlfahrtsgesetzes bewertet SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann als einen ersten kleinen Schritt, "von einem großen Wurf kann man aber noch nicht sprechen". Wesentlich sei, dass künftig auch Einrichtungen zur Betreuung und der Unterricht von Minderjährigen den Jugendwohlfahrtsträgern bekannt gegeben werden müssen. "Das ist eine geringfügige Änderung der bisherigen Rechtslage", so Grossmann. ****

Im Ausschuss sei Familienministerin Kdolsky aufgefordert worden, die Regierungsvorlage zu präzisieren, wer meldepflichtig ist und welche konkreten Sachverhalte zu melden sind, berichtete Grossmann. Die SPÖ habe sie dann dringend aufgefordert, die LehrerInnen, KindergärtnerInnen und BetreuerInnen genau über die neuen Pflichten zu informieren. "Von Seiten der SPÖ wurde auch die Gefahr thematisiert, dass es zu einer Überzahl von Meldungen kommen kann und die Jugendwohlfahrt künftig mehr damit beschäftigt sein könnte, die Meldungen zu administrieren, sodass für andere Aufgaben der Jugendwohlfahrt die Ressourcen fehlen", merkte die SPÖ-Abgeordnete an.

Die Ministerin habe daraufhin zugesagt, falls es zu Engpässen bei den Ressourcen kommt, Bundesmittel zur Verfügung zu stellen. "Die SPÖ wird die Effizienz dieser Maßnahme laufend beobachten und drängt auf weitere Schritte, damit es gar nicht zur Vernachlässigung und Misshandlung von Minderjährigen kommen kann", schloss Grossmann. (Schluss) sl/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008