• 22.05.2007, 15:18:48
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Erfolgreiche silberpfeil-architekten bestätigen mit neuer Studie: Toparchitektur steigert den Verkaufswert von Immobilien

Wien (OTS) - Die junge Architektin Rita Reisinger, Partnerin des
erfolgreichen Architektenteams silberpfeil-architekten und
ausgebildete Immobilienmanagerin, beschäftigt sich in ihrer neuen
Studie fundiert mit dem Thema Architektur und Wirtschaftlichkeit.
Anhand eines Praxisbeispiels belegt sie, dass Qualitätsarchitektur
den Verkaufswert von Wohnimmobilien deutlich erhöht. Dabei definiert
sie objektiv messbare Mehrwertfaktoren, die, Klarheit in die
architektonische Bewertung einer Immobilie bringen.

Architektur und Wirtschaftlichkeit werden einer Umfrage zu folge
in der öffentlichen Meinung oft als Gegensätze wahrgenommen.
"Architekten haftet hier zu Lande sehr häufig das Image der
realitätsfernen Künstler an, für die die Gestaltung des Bauwerks im
Vordergrund steht und die dabei entscheidende Kriterien wie seine
Finanzierbarkeit bzw. seine spätere Rentabilität vernachlässigen. Das
ist ein Vorurteil, denn gerade durch sorgfältige Planung und hohe
Qualitätsansprüche im Bereich der Ausführung gewährleisten
Architekten die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie und tragen so zu
ihrer optimalen Verwertbarkeit bei, " beschreibt Rita Reisinger ihre
Motivation, eine Studie zu diesem Thema zu erstellen, sehr nüchtern.
Um eine objektive Beurteilung abseits von Geschmacksfragen zu
ermöglichen und Vergleichbarkeit zu gewährleisten definiert die junge
Architektin Hard-Facts, die im Gegensatz zu herkömmlichen Termini wie
zum Beispiel "Schönheit in der Gestaltung", objektiv messbar sind.

Investitionsplus führt zu höheren Verkaufspreisen

Den Ausgangspunkt der Studie bildet ein Vergleich zwischen einem
Objekt des Sozialen Wohnbaus und dem Sanierungsauftrag im Wiener
Goethehof, einem Projekt im High-End -Bereich, das
silberpfeil-architekten erfolgreich realisieren konnten. Mit Hilfe
eines Bewertungsmodells, das, basierend auf einer logarithmischen
Funktion, die kontinuierliche Erhöhung der Baukosten in Bezug zur
Entwicklung der Verkaufspreise setzt, gelingt es der Architektin und
Immobilienmanagerin eine Tendenz am Immobiliensektor abzubilden
beziehungsweise ihre Hypothese, dass durch die Investition in
Qualitätsarchitektur höhere Verkaufspreise erzielt werden können, zu
bestätigen. Denn die Ergebnisse sind klar: je höher die Investitionen
pro Quadratmeter Baukosten, desto höher sind auch die erzielbaren
Verkaufspreise. Das Modell beschreibt aber auch einen Grenzwert, ab
dem trotz Mehrinvestition keine Steigerung des Verkaufspreises mehr
erzielt werden kann. Reisinger dazu:" Ich sehe meine Arbeit auf
keinen Fall als eine Art Investitions/Verkaufserlöstabelle, in der
man für jedes Projekt konkrete Preise ablesen kann. Meine Studie
bestätigt vielmehr die Annahme, dass sich Objekte, die sich durch
höhere Qualität bei Planung, Materialwahl und Ausstattung
auszeichnen, besser verkaufen lassen, da die Kunden bereit sind für
mehr Leistung und Komfort auch mehr auszugeben."

Qualität in der Architektur ist messbar

Wenn Reisinger von messbarer Qualität in der Architektur spricht,
meint sie vor allem vier Faktoren, nämlich Wohnwert,
Flächeneffizienz, Flexibilität und Material, die sie unter dem
Begriff Mehrwertfaktoren zusammenfasst und die ein Projekt besonders
stark charakterisieren. Als Wohnwert definiert sie das Verhältnis der
Baukosten für durchschnittliche Belichtung und Belüftung zu optimaler
Belichtung und Belüftung. Je besser eine Wohnung belichtet und
belüftet ist, desto höher ist ihr Wohnwert. Flächeneffizienz bedeutet
in ihrem Modell das Verhältnis Bruttogrundfläche zu Nutzfläche; je
großzügiger ein Objekt geplant ist, desto geringer ist die
Flächeneffizienz - Reisinger spricht auch von negativer
Flächeneffizienz - und desto höher sind die Summen, die Käufer
auszugeben bereit sind.

Flexibilität meint das Verhältnis der Baukosten von Massivbau zu
einer Konstruktionsweise, die größere statische und konstruktive
Spielräume eröffnet. Im konkreten Fall wurde der im Sozialen Wohnbau
üblichen Massivbauweise eine Stahlkonstruktion, die die individuelle
Gestaltung der Wohnungsgrundrisse erheblich erleichtert, gegenüber
gestellt. Je höher das Maß an erzielter Flexibilität ist, desto höher
ist auch der Wohnwert der Immobilie.
Das Kriterium Material beschreibt das Verhältnis der Baukosten für
herkömmliche Materialien zu qualitativ hochwertigen und nachhaltigen
Materialien.

Wichtig bei der Betrachtung des Modells ist, dass keines der
Kriterien eine Konstante darstellt und dass sich darüber hinaus
Mehrwertfaktoren unabhängig von einander entwickeln können. Gemeinsam
ergeben die Mehrwertfaktoren den Mehrwert Architektur, der, da er
mittels einer Geldsumme ausgedrückt wird, das finanzielle Ergebnis
der höheren Investition messbar macht.

Architektur als Absatzinstrument im Immobiliengeschäft

Rita Reisingers Studie weist damit nach, dass Qualitätsarchitektur
ein wesentlicher Faktor im Immobiliengeschäft ist, da sich die
Investition in architektonische Gestaltung auch ökonomisch lohnt.

Rückfragehinweis:

Pressestelle silberpfeil-architekten, Andrea Baidinger
   andrea.baidinger bauen | wohnen | immobilien 
   Kommunikationsberatung GmbH
   A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83, 
   Tel +43-904 21 55-0, Fax +43-1-904 21 55-11
   e mail: baidinger@bauenwohnenimmobilien.at
   www.bauenwohnenimmobilien.at

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