Heinzl: Skandal um Einladungspolitik zu Mariazellerbahn-Jubiläum

ÖVP missbraucht Festveranstaltungen für reine Parteipropaganda

St. Pölten, (SPI) - Einen "Skandal mittlerer Größenordnung" sieht St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl rund um die Einladungspolitik zu den Festlichkeiten zum 100-jährigen Bestandsjubiläums der Mariazellerbahn. "Während offenbar alle VP-MandatarInnen entlang der Bahnstrecke zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Mariazeller Land GmbH eingeladen wurden, erhielt kein einziger SPÖ-Mandatar des Bezirks St. Pölten eine Einladung zum Jubiläumszug am Samstag, den 5. Mai. 2007. In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung NÖN ist dazu ein offenbar von einem ÖVP-Unterläufel, der, was sicher reiner Zufall ist, den Namen eines ehemaligen VP-Gemeinderates trägt, platzierter Leserbrief zu finden. Diesem VP-Adlatus ist anzuraten, sich gleich in der ÖVP-Landespartei bei Gerhard Karner zu erkundigen. In ihrer fachlichen Hilflosigkeit versucht die ÖVP nun offenbar, über die Einladungspolitik zu Festveranstaltungen die NÖ Sozialdemokraten gleich von vorne herein auszuladen und ihre Teilnahme zu verhindern. Die ÖVP missbraucht Festveranstaltungen für reine Parteipropaganda. Mal abgesehen davon, dass die ÖVP zur Bestandssicherung der Mariazellerbahn bis heute rein gar nichts zu Wege gebracht hat, wäre gerade bei diesem Thema Zusammenarbeit gefragt. Bei der ÖVP offenbar nicht - Karner & Co. können sich nur mehr auf Verhinderung und Rückzug beschränken - und das gleich mit Unterstützung von Gesellschaften, die maßgeblich über Landesgelder erhalten werden. Weniger Parteipolitik und mehr Geld für die Mariazellerbahn wären gefragt", so St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl.
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