Neuer Guide soll Unternehmen zur Teilnahme an EU-Außenhilfsprogrammen motivieren

ADA und WKO wollen mit einem gemeinsamen Leitfaden österreichische Unternehmen auf die vielseitigen Geschäftschancen im Rahmen der EU-Außenhilfe hinweisen

Wien, 22. Mai 2007 (OTS) - Die Broschüre "EU-Außenhilfeprogramme 2007-2013 - Chancen für Unternehmen" wurde in Kooperation zwischen der Austrian Development Agency (ADA), dem Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erstellt. Sie soll einen besseren Einblick in die Außenhilfeprogramme der Europäischen Union für die Finanzperiode 2007-13 ermöglichen und die Chancen für Unternehmen aufzeigen. Weiters werden Zusammenhänge der EU-Außenpolitik, der EU-Außenhilfe und der EU-Entwicklungszusammenarbeit dargestellt. Der Guide bietet auch einen Überblick über die wichtigsten Programme und Ansprechpartner.

"Der ADA ist es ein Anliegen, österreichische Akteure bei der Teilnahme an EU-Außenhilfeprogrammen zu unterstützen und damit die Ausgangsbedingungen für gezielte Bewerbungen an EU Ausschreibungen zu verbessern", betont ADA Geschäftsführer Botschafter Dr. Michael Linhart. "Die neue EU-Außenhilfebroschüre soll dazu beitragen, die mitunter verwirrende Programmvielfalt und die komplizierten Ausschreibungsregeln der EU besser zu verstehen." Als weitere Hilfestellung wurde 2005 eine EU-Verbindungsstelle der Austrian Development Agency bei der Österreichischen Vertretung in Brüssel eingerichtet, die sich als Servicestelle für Unternehmen, NGOs und öffentlich-rechtliche Körperschaften in Brüssel versteht.
Die EU-Außenhilfsprogramme finanzieren in den Empfängerländern zahlreiche Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträge, die EU-weit ausgeschrieben werden. Insgesamt stellt die EU bis 2013 70 Mrd. Euro für Außenhilfeprogramme zur Verfügung.

"Österreichische Unternehmen haben bisher vor allem die Ausschreibungen in den Beitrittsländern stark genutzt", sagt Heinz Kogler, Leiter des Euro-Info-Centre der WKÖ. Der Leitfaden soll dazu beitragen, dass auch die Chancen in Entwicklungs- und Schwellenländer stärker wahrgenommen werden.

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