Schlosser und Metalldesigner gehen künftig gemeinsamen

Fusion von den Bundesinnungsausschüssen einstimmig beschlossen - "In Österreich die Nummer eins in Fragen der Metallbearbeitung"

Wien (PWK380) - Der Bundesinnungsausschuss der Schlosser hat jetzt einstimmig der Fusion mit den Metalldesignern zugestimmt. Ebenfalls einstimmig hatte sich bereits am 20. April der Bundesinnungsausschuss der Metalldesigner für ein Zusammengehen mit den Schlossern ausgesprochen. Gespräche über diesen Zusammenschluss waren seit Beginn der "Kammerreform II" im Laufen.

Die Bundesinnung der Metalldesigner, Oberflächentechniker und Gießer mit derzeit 557 Mitgliedern hat damit eine neue gemeinschaftliche Heimat gefunden, um auch weiterhin die notwendige Durchschlagskraft als Standesvertretung zu haben. Bundesinnungsmeister Andreas Lahner begründet den Zusammenschluss:
"Ich habe ja nichts gegen die neu zu bildende Innungsgruppe Kunsthandwerk mit den Bildhauern, Pinselmachern und Musikinstrumenteerzeugern, aber Metalldesigner und Schlosser stehen einander doch etwas näher." Die Schlosser konnten für eine Aufnahme der Metalldesigner gewonnen werden, ohne dass letztere dabei an Einfluss verlieren. "Ich bin stolz einer solchen kleinen Innung vorstehen zu dürfen, denke auch, dass meine Kollegen und ich viel in eine der größten Innungen, wie die Schlosser es sind, einbringen können", so Lahner.

Der Bundesinnungsmeister der Schlosser, Harald Schinnerl, begrüßte die Kollegen nach dem einstimmigen Beschluss der Schlosserinnung:
"Wir sind alle Metalltechniker und gemeinsam eine große und starke Gruppe - sowohl nach innen, als auch nach außen. Somit sind wir in Österreich die Nummer eins in Fragen der Metallbearbeitung."

Die Eigenständigkeit der Metalldesigner wird auch nach dem Zusammenschluss 2010 bestehen bleiben. Die Metalldesigner tragen weiter die Verantwortung über Ausbildung sowie nationale und internationale Vertretung und werden sich wie bisher aktiv bei den Kollektivvertragsverhandlungen einbringen. "Die gesamte Metalltechnik ist derart umfangreich, dass es notwendig ist, jeder Berufsgruppe einen eigenen Handlungsspielraum zu geben", so Schinnerl. "Das praktizieren wir schon immer so, wie zum Beispiel bei den Schmieden oder Landmaschinentechnikern." (hp)

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