Mikl-Leitner: Rechnungshof stellt NÖ in Sachen Kinderbetreuung gutes Zeugnis aus

Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge werden sehr ernst genommen

St. Pölten (NÖI) - Der Rechnungshof stellt der Kinderbetreuung in Niederösterreich ein gutes Zeugnis aus. Bedenkt man, dass es Aufgabe des Rechnungshofes ist, Verbesserungen zu fordern und Missstände zu suchen, so ist der aktuelle Rechnungshofbericht zur Kinderbetreuung, ein Kompliment an die Kinderbetreuung in Niederösterreich. Die Kinderbetreuungsangebote sind nicht nur quantitativ gestiegen, sondern auch qualitativ top. Ein Beispiel dafür ist die Anzahl der Mobilen Mamis, die sich verdreifacht hat, oder die Betreuungsquote der unter 3jährigen wurde versiebenfacht und das Betreuungsangebot für über 3jährige in Kindergärten ist nahezu flächendeckend. Bei den unter 3jährigen haben vor allem die Tagesmütter in Niederösterreich den wichtigsten Platz eingenommen In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass in Niederösterreich rund 5500 Kinder durch Tageseltern betreut werden. Damit werden in NÖ rund 42% aller von Tageseltern betreuten Kinder Österreichs betreut, freut sich Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Lobend erwähnt wurden im Rechnungshofbericht vor allem die laufenden Bemühungen des Landes, die bestehenden Angebote zu verbessern und neue Angebote zu schaffen. So werden regelmäßig Elternbefragungen über die Zufriedenheit durchgeführt. Daneben gibt es laufend Fortbildungsprogramme für Kinderbetreuer und Kinderbetreuerinnen. Die Tatsache, dass Niederösterreich als einziges Bundesland den kostenlosen Kindergarten am Vormittag anbietet ist eine Tatsache, die Niederösterreich im positiven Sinne von allen anderen Bundesländern unterscheidet. Als positiv wurde auch die Flexibilität im neuen Kindergartengesetz angesehen, so Mikl-Leitner.

Angeregt wurden tiefer gehende statistische Analysen über die Bedarfsorientierung und die Nachfrage der Kinderbetreuung. Angeregt wurde darüber hinaus eine zentrale Organisationseinheit für alle Kinderbetreuungsangelegenheiten.
Niederösterreich nimmt die Empfehlungen des Rechnungshofes genauso ernst wie das Lob. Aus diesem Grund wird sich eine Arbeitsgruppe mit diesen Empfehlungen noch vor dem Sommer zusammensetzen, betont die Familienlandesrätin.

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