GROSZ: Schluss mit diskriminierender Fettsteuer-Diskussion

"Fördern statt Verbieten" muss Devise einer guten Gesundheitspolitik sein

Wien 2007-05-22 (OTS) - "Es war zu erwarten, dass sich an der dümmsten und schwachsinnigsten Diskussion des bisherigen Jahres rund um eine sogenannte "Fettsteuer" sich der steirische SPÖ-Gesundheitslandesrat Hirt als einer der Ersten beteiligen wird. Alles andere wäre angesichts der bisherigen Wortspenden des Herrn Landesrates fast ein Wunder gewesen. Auch die heutigen Wortmeldungen aus der Sozialdemokratie ändern nichts daran, dass die Diskussion um eine sogenannte "Fettsteuer" diskriminierend und schwachsinnig ist. Solche Überlegungen, Menschen wegen ihres Aussehens zu bestrafen sind absurd, illiberal, strikt abzulehnen und im Keim zu ersticken. Angesichts solcher Wortspenden sollte sich die steirische Landespolitik schon jetzt fürchten, wenn aus der Bevölkerung zu Recht der Ruf nach einer Deppensteuer lauter wird. Der Landesrat sollte sich lieber um die bereits medial berühmten Komatrinker im steirischen Landtag kümmern, anstatt ständig die Bevölkerung bestrafen zu wollen. Die Devise des BZÖ lautet "Fördern statt Verbieten", so der steirische BZÖ-Chef, BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zur wiederaufgeflammten Diskussion um eine sogenannten "Fettsteuer".

Der BZÖ-Ansatz zur Gesundheitsförderung heißt "Fördern statt Verbieten". Das gesundbewusste Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher sollte sich auszahlen. Die Krankenversicherung gab im Jahr 2004 insgesamt 11,5 Milliarden Euro für Leistungen für ihre Versicherten aus. Davon wurden lediglich 145 Millionen Euro bzw. 1,2 Prozent für die Bereiche Früherkennung und Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsfestigung und Krankheitsverhütung aufgewendet. "Die drei Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION verfügen Österreichweit über ein enormes Potential, das allein dem Breitensport zugute kommt. Ich wünsche mir, dass ihre gesundheitsfördernden Bewegungsprogramme nicht nur präventiv, sondern in naher Zukunft auch kurativ und über E-Card angeboten werden können", betont Grosz. Bewegung und Sport würden damit nicht nur den Ausbruch von Krankheiten und Leiden vermeiden, sondern auch dann wirksam werden, wenn die Menschen bereits krank sind. Das "grüne Rezept" stellt für das BZÖ eine sinnvolle Ergänzung zu bewährten Therapien dar und helfe, die Lebensqualität jedes Einzelnen nachhaltig zu verbessern. In Gesprächen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Ärztekammer und Sportmedizinern solle ein Leistungskatalog ausgearbeitet und den Landesgesundheitsplattformen vorgestellt werden.

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