Raabschaum: Greenpeace lässt eigene Analysen durchführen

Wien/Graz (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich nun in den Problemfall der Verschmutzung der Raab eingeschaltet. In der Öffentlichkeit in Österreich und Ungarn kursieren derzeit unterschiedliche Informationen über Ausmaß, Ursachen und mögliche Lösungen der laufenden Flussverschmutzung. Deshalb haben sich Greenpeace-Aktivisten in Kooperation mit drei Chemielabors für einen Lokalaugenschein in die Steiermark und ins Burgenland begeben. Dort wurden von ihnen unter anderem Abwasserproben gezogen. Die Analysen werden laut Plan bis 30. Mai fertig und die Ergebnisse werden sofort veröffentlicht. "Einige Proben haben bei der Probennahme äußerst verdächtig ausgesehen. Die Analyse-Ergebnisse werden jedoch mehr Klarheit über die Ursachen der Raab-Verschmutzung bringen", sagt Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster.

Greenpeace wird die Ergebnisse der Wasseranalysen sowie ein Forderungspaket zur Säuberung der Raab im Rahmen einer Pressekonferenz am 30. Mai 2007 in Graz öffentlich präsentieren.

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Herwig Schuster, Chemiker
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