Großes Interesse für österreichische Milchprodukte in Griechenland

Erfolgreiches Wirtschaftsprogramm bei Staatsbesuch Fischers in Griechenland und Zypern

Wien (PWK377) - Im Rahmen seines Staatsbesuches in Griechenland
und Zypern setzte Bundespräsident Heinz Fischer auch Initiativen für Österreichs Exporte. So besuchte der Bundespräsident eine Präsentation österreichischer Milchprodukte in Griechenland und sorgte dabei für positives Medienecho. Parallel zum Staatsbesuch vom 11.-15. Mai erkundeten österreichische Unternehmer den griechischen Markt für erneuerbare Energien.

Bundespräsident Fischer persönlich gönnte sich eine Kostprobe der neu lancierten Produkte von Berglandmilch/Schärdinger in Griechenland. Zur Seite standen ihm WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz, der ihn nach Zypern und Griechenland begleitete, und Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ.

Berglandmilch exportiert seine "Alpilandmilch" mit großem Erfolg in das Mittelmeerland; nun setzt man mit Biomilch, Käse und anderen Milchprodukten nach. "Österreichs Lebensmittel, und insbesondere die heimischen Bioprodukte, sind Weltspitze. Bei der Produktpräsentation und der anschließenden Pressekonferenz konnten wir das vor den zahlreich erschienenen griechischen Medienvertretern bestens kommunizieren", freute sich Koren über die gelungene Aktion.

Unter der Leitung von Schenz und in Begleitung von Koren fand parallel zum Staatsbesuch eine Marktsondierungsreise österreichischer Unternehmer nach Athen zum zukunftsträchtigen Thema "Photovoltaik und Windenergie" statt. Es ist dies eine Folgeveranstaltung des erfolgreichen Fachseminars zum gleichen Thema im März in Wien. In Griechenland bieten sich zur Zeit - auch im europäischen Vergleich -hervorragende Investitionsmöglichkeiten im Bereich alternative Energien an. "Die österreichischen Unternehmen hatten einerseits die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu sammeln und andererseits Kontakte mit den entscheidenden Ansprechpartnern zu knüpfen. Auf diesem Weg konnten sie sich ein realistisches Bild von den Chancen insbesondere auf dem völlig neuen Photovoltaikmarkt machen", erklärt Jürgen Schreder, Österreichs Handelsdelegierter in Athen.

Vizepräsident Schenz erörterte im Rahmen des Staatsbesuchs in Zypern mit dem zypriotischen Handels- und Industrieminister die anstehenden großen Infrastrukturprojekte in der Inselrepublik. "Wir unterstützen selbstverständlich die Projekte unserer heimischen Firmen im Infrastrukturbereich, auf dem Umwelt- und Energiesektor", so Schenz. Die 100prozentige EVN-Tocher WTE Wassertechnik baut gerade eine Großkläranlage in Zyperns Hauptstadt Nicosia, weitere Projektausschreibungen laufen. Strabag nimmt an einer Ausschreibung für ein Autobahnprojekt bei Paphos teil. In Griechenland wiederum wird zur Zeit die thermische Bearbeitung des Hausmülls diskutiert. Vizepräsident Schenz informierte Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis über Österreichs Know-how auf diesem Gebiet und bot jegliche österreichische Unterstützung zur Lösung des Müllproblems in der Stadt Athen an. (hp)

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Jürgen Schreder
Außenhandelsstelle Athen
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