SJ-Breitender: "Kämpfen statt Umfallen! - Landeskonferenz ist Startsignal für weiteres Organisationswachstum!"

Sandra Breiteneder mit 90,8% als Wiener SJ-Vorsitzende bestätigt

Wien (OTS) - Die Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend (SJ) Wien, die zum verlängerten Wochenende stattfand, enthielt eine klare Forderung an die eigene Partei: "Kämpfen statt Umfallen!" lautete das Motto der Wiener SJ-Landeskonferenz, bei der die rund 130 Delegierten die 24-jährige Sandra Breiteneder mit 90,8% der Stimmen für weitere zwei Jahre in ihrer Funktion als Vorsitzende bestätigten. Der 25-jährige Ottakringer Stefan Jagsch wurde mit 90% zum neuen Landessekretär gewählt. Damit wurde die regierungskritische Linie der SJ klar bestätigt.

Der Protest gegen den Eintritt der SPÖ in die große Koalition ist für Breiteneder Ausdruck des Anspruchs der SJ eine "starke Stimme von Jugendlichen für Jugendliche" zu sein. "Ob bei Zivildienst, Geschlechtergerechtigkeit, Lehrlingsausbildung, Schulreform, Studiengebühren, Anti-Rassismus oder auch kostenlosem Zugang zu Verhütungsmitteln: Wir setzen uns für die unmittelbaren Interessen der Jugendlichen ein. Und wir kämpfen auch dafür, dass die SPÖ diese Interessen wahrnimmt und gegen die ÖVP-Politik der letzten Jahre ankämpft. Wenn die Bundesregierung das nicht tut, werden wir aber auch in Zukunft unserer Unzufriedenheit lautstark Ausdruck verleihen", stellt Breiteneder klar. Der erfolgreiche glaubwürdige SJ-Kurs der letzten Jahre werde fortgesetzt.

Neben der Neuwahl des Vorstandes beschäftigte die Konferenz die Diskussion der rund zwanzig Anträge zu aktuellen innenpolitischen, grundsätzlichen und internationalen Themen. Außerdem auf dem Programm stand ein Gastreferat von Wiens Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger.

Für Breiteneder ist die Landeskonferenz ein Startsignal für eine öffentliche Offensive der SJ Wien. "Jugendliche müssen sich organisieren und lautstark zu Wort melden, um gehört zu werden!" Mit der Kampagne "Shout.Fight.Create" setzt die SJ Wien auch in den nächsten Wochen auf öffentliche Aktionen, politische Diskussion und jugendkulturelle Angebote, um Jugendlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu bieten. "Aktiv werden statt im Stillen unzufrieden zu sein!" sei das Angebot der Sozialistischen Jugend, so Breiteneder abschließend.

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