Fehlinformation von Seiten des "Kommunistischen Studentenverbandes"/KJÖ

Keinerlei Änderungen im Wahlkampf des "KSV - Linke Liste" an der Universität Wien und befreundeter wahlwerbender Gruppen

Wien (OTS) - "Die von Seiten der KJÖ-StudentInnen kolpotierten Gerüchte über Namensänderungen aufgrund einer gerichtlichen einstweiligen Verfügung sind bloß eine neue Taktik, die unsere WählerInnen nur verwirren soll. Wieder einmal hat der KJÖ/KSV gezeigt, dass sein einziges Wahlprogramm daraus zu bestehen scheint, den im Bund und in der linken Exekutive auf der Uni Wien erfolgreichen "Kommunistischen StudentInnenverband - Linke Liste" (KSV-LiLi) anzugreifen", so Natascha Wanek, Spitzenkandidatin der Fraktion "KSV - LiLi".

Die wahlwerbende Gruppe "KSV - LiLi" war nie Teil einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Ihr Name steht ausser Streit, auch muss keinerlei Wahlkampfmaterial vernichtet werden. Ein Verfahren findet zur Zeit zwischen dem Verein "Kommunistischer Studentenverband", der vor Monaten in einer "feindlichen Übernahme" von der orthodoxen "KI" (Kommunistische Initiative) und "AIK" (Antiimperalistische Koordination) nahen KJÖ geschluckt wurde, und dem Verein "Linke Liste - Kommunistischer StudentInnenverband", der die wahlwerbende Gruppe an der Uni Wien "KSV - Linke Liste" und befreundete Listen an anderen Unis unterstützt, statt.

Dabei wurden dem Verein "Linke Liste - Kommunistischer StudentInnenverband" per einstweiliger Verfügung nur Formulierungen untersagt, die er so sowieso nicht verwendet hatte. Die Mehrzahl der Begehren wurde jedoch abgewiesen, der Verein darf sich selbstverständlich weiterhin so nennen, wie er heißt. Die bisherigen Kosten sind einzig vom KJÖ nahen "Kommunistischen Studentenverband" zu tragen, ein Urteil im Prozess steht noch aus.

"Nach Mobbing und Drohungen, Lügen und Verleumdungen markiert die angestrengte gerichtliche Verfolgung einen neuen Punkt in der versuchten Einschüchterung von linken "AbweichlerInnen" von Seiten der Alt-StalinistInnen des KJÖ/KSV. Dass bei all den "GegnerInnen" in der Linken nur eine Zusammenarbeit mit AG und FLÖ übrig bleibt, versteht sich dann von selbst. Leider ist zu befürchten, dass die antiautoritäre und feministische Linke auf den Universitäten durch das Auftauchen dieser Gruppe in ihrem Bestehen zurück geworfen bzw. gar gefährdet wird", so Wanek abschließend.

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