LH Jörg Haider: Angebot der Bayern LB ist große Chance für das Land Kärnten und die Hypo!

Appell an die SPÖ - Die Bank vor Zugriffen von Heuschreckenfonds wie Cerberus zu bewahren, ist Gebot der Stunde

Klagenfurt (OTS) - Als "große Chance für das Land Kärnten und die Landesbank" bezeichnete heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem geschäftsführenden Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ, Stefan Petzner, die geplante Hereinnahme der Bayrischen Landesbank als strategischen Partner für die Hypo Group. "Damit begegnen wir der Gefahr, dass die Kärntner Landesbank bei einem Börsegang in die Hände anonymer Käufer oder internationaler Heuschrecken fällt."

Haider bezeichnete die Bayern als Freunde mit gleichem kulturellem Hintergrund. Man schaffe einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Süddeutschland bis zur Alpen-Adria-Region und plane auch Wirtschaftskooperationen mit Bayern. "Von Freistaat zu Freistaat sozusagen".

Der Landeshauptmann berichtete auch von äußerst positiven Reaktionen in der Mitarbeiterschaft der Hypo. "Die Mitarbeiter begrüßen das Angebot der Bayern. Das zeigt die Tatsache, dass sie bereit sind, ihre Anteile an die Bayern abzugeben. Und zwar nur an die Bayern. Weil sie genau wissen, dass mit dieser Lösung Arbeitsplätze und Headquarter für Kärnten gesichert sind." Im Unterschied zum BAWAG-Dilemma werde man auch genau darauf achten, dass die Garantien bezüglich Arbeitsplätze und Headquarter in die Verträge aufgenommen werden.

Landeshauptmann Jörg Haider nennt weitere wichtige Eckpunkte der Partnerschaft: Kärnten werde zum Südosteuropa-Kompetenzzentrum. Man werde im neuen Syndikatsvertrag regeln, dass das Land Kärnten über die gleichen Rechte wie bei einer Sperrminorität verfüge, unabhängig vom Ausmaß des geplanten Anteilsverkaufs. Außerdem bleibe der Kärntner Tilo Berlin Vorstandsvorsitzender der Hypo Group und Kärnten sitze mit zwei Vertretern im Aufsichtsrat der Bayern.

"Kärnten wird reich", verwies der Landeshauptmann abermals auf die möglichen Verkaufserlöse und den Plan, über 500 Millionen Euro für die kommenden Generationen dauerhaft zu veranlagen und die jährlichen Ausschüttungen für zukunftsweisende Projekte in Kärnten zu verwenden. "Das Land reicher zu machen, die Arbeitsplätze zu erhalten und sogar neue Arbeitsplätze zu schaffen, ist keine schlechte Sache. Und die Bank vor Zugriffen von Heuschreckenfonds wie Cerberus zu bewahren, ist Gebot der Stunde."

Diesem verantwortungsvollen Umgang stehe das wirtschaftspolitische Totalversagen der Kärntner SPÖ gegenüber. So sei vom Verkauf der Sparkasse Villach und der Gemeindesparkasse St. Veit nichts geblieben. Und als die Hypo im Jahr 1991 noch fest in roter Hand war, stand die Landesbank mit 276 Mitarbeitern und tiefen roten Zahlen kurz vor Pleite. Er, Haider, habe durch die Teilprivatisierung gegen den Widerstand der SPÖ die Hypo zu dem gemacht, was sie heute ist, ein Parade-Unternehmen mit über 5.300 Mitarbeitern und einem Wert von über 3 Milliarden Euro. Der Landeshauptmann: "Das sind die Fakten, die wir uns immer in Erinnerung rufen müssen. Alle SPÖ-Maßnahmen im Bankenbereich haben dazu geführt, dass Werte und Arbeitsplätze vernichtet wurden. Ich bin als Landeshauptmann im Gegensatz zur SPÖ immer hinter der Hypo gestanden und habe ihre Entwicklung positiv begleitet. Wir sind den richtigen Weg gegangen, wie auch die Wertsteigerung der Hypo beweist."

"Ich sehe das Angebot der Bayrischen Landesbank als große Chance, die politisch breit mitgetragen werden sollte. Das ist auch ein Appell an die SPÖ, die bisher nur Desaster im Bankenbereich hinterlassen hat", so der Landeshauptmann abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0004