AktionsGemeinschaft: GRAS-VSSTÖ Exekutive verkauft sich um knappe 60.000 Euro an nahe stehende Firma

Liebe Bundesvertretung, definiert mal Demokratie!

Wien (OTS) - Die finanzielle Misswirtschaft seitens der GRAS-VSSTÖ Exekutive der ÖH-Bundesvertretung wird wieder um eine Facette reicher: Neben dem Verkauf der Jobwohnen-Börse um einen symbolischen Euro an die ÖH - Vorsitznahe Firma Tulpina wurde die ebenso ÖH -Vorsitznahe Firma Kubus mit dem Betreiben des Online-Campus betraut.

In einer Sitzung der Bundesvertretung am 27. Oktober 2006 in Wien, wurden vor allem die Oppositionsfraktionen bei der Präsentation des Projektes Online-Campus stutzig: Im Vertrag, datiert vom 28. Februar 2006, schnitt die ÖH deutlich schlechter ab als die Firma Kubus. Der rot-grüne Vorsitz der ÖH-Bundesvertretung hat gegenüber dieser Firma im Austausch gegen bestimmte Leistungen zwischen 2007 und 2011 die Möglichkeit, Inserate Gratis zu schalten. Der Vertrag hätte vor Unterschreibung sowohl den Wirtschaftsausschuss als auch die Bundesvertretung passieren müssen. Diese Ansicht wird auch vom BM für Wissenschaft und Forschung rechtskräftig unterstützt. Die ÖH hat in diesem Zusammenhang nicht im Sinne der Studierenden gehandelt, sondern lediglich dem Vorsitz nahe stehenden Personen einen Auftrag zugeschanzt und gleichzeitig den demokratischen Entscheidungsfindungsprozess der ÖH umgangen.

"Eine derartige Vorgehensweise kann nicht toleriert werden!" So Samir Al-Mobayyed, Spitzenkandidat der AktionsGemeinschaft bei den bevorstehenden ÖH-Wahlen. "In diesem Fall hat die VSStÖ/GRAS Exekutive eindeutig und offensichtlich nicht im Sinne der Studierenden gehandelt - diese wurden wieder einmal verraten und verkauft."

"Nachdem 1,4 Mio Euro an der Univ. Innsbruck von GRAS nicht im Interesse der Studierenden eingesetzt wurden, der VSStÖ scheinbar 400.000.- Euro an Kulturförderung von der Stadt Wien erhalten hat und diese beiden Fraktionen gemeinsam 60.000.- Euro am Studierendenparlament vorbeigeschleust haben kann man mit Spannung auf den Bericht des Rechnungshofs warten, der passender weise erst nach den ÖH - Wahlen veröffentlicht wird", schließt Peter Hießberger Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.

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