"WasserLeben" am Millstätter See: Finale von "Kärnten wasser.reich" 2008/2009 präsentiert

LH Haider, LHStv. Dörfler, Mares Rossmann und Werner Bilgram stellten Projekte in Seeboden vor - Touristischer Quantensprung für die gesamte Region

Klagenfurt (LPD) - Die "WasserKraft" im Lieser- und Maltatal ist soeben erneut voll angelaufen. Heute, Freitag, wurde der dritte und vorerst letzte Teil der Trilogie von "Kärnten wasser.reich" in Seeboden präsentiert, mit der es unter dem Motto "WasserLeben" in den Jahren 2008 und 2009 am Millstätter See weiter geht. Landeshauptmann Jörg Haider, Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler, Tourismusdirektorin Mares Rossmann und Kärnten Werbung-Chef Werner Bilgram haben die Projekte zu "WasserLeben" und ihre Erwartungen vor dem neuen Impulszentrum in Seeboden bekannt gegeben. Gespräche mit den allen betroffenen Bürgermeistern und Projektträgern der Region waren der Pressekonferenz vorausgegangen, an ihnen hatte sich auch Landesrat Josef Martinz beteiligt.

Auf der Basis der vorgelegten Projekte wolle man die notwendigen Finanzierungsbeschlüsse herbeiführen, unterstrich der Landeshauptmann die Bedeutung dieser Initiative, um mit dem Thema Wasser und dem Ausbau der Infrastruktur weiterhin bei den Gästen zu punkten. Kärnten sei mit seiner Wasserkompetenz vorangegangen und beispielhaft.

LHStv. Dörfler sagte, dass der Mix der neuen Angebote und Projekte sehr gelungen sei. Details würden noch abgeklärt, auch Nachfolgeprojekte seien wichtig, so Dörfler. Mit "WasserLeben" werde die Region einen Aufschwung erleben, zeigte sich der Tourismusreferent zuversichtlich.

Rossmann sagte, dass eine Aufbruchstimmung am See festzustellen sei. Mit "WasserLeben" werde die Region einen Quantensprung erleben, verspricht sie sich enorme touristische Vorteile. Spielerisch und informativ werde das Thema Wasser in den verschiedensten Facetten an die Menschen und neue Gästegruppen herangebracht.
Auch Bilgram sagte, dass die Kärnten Werbung wiederum volle Unterstützung leisten werde. Mit buchbaren Angeboten wolle man die Nächtigungszahlen stark erhöhen, so Bilgram. Im Lieser- und Maltaltal zeige die Erlebnisreise "WasserKraft" großes Interesse, inbesondere bei italienischen Gästen.

Neue überraschende Perspektiven zum Phänomen Wasser und damit verbundene dezentrale Erlebnisziele, welche der Philosophie des "Eintauchens, Untertauchens und Auftauchens" folgen, sollen rund um den Millstätter See sowie auch in Spittal/Drau und Radenthein verstärkt Besucher anlocken. Als Projektsymbole werden sieben begehbare Leuchttürme als Wegweiser und Orientierungssystem aufgestellt, welche die einzelnen Ziele symbolisch miteinander verbinden sollen.

Die Ziele von "WasserLeben" im Einzelnen: Seeboden wartet mit einer H2O Siemens Ausstellung im Impulszentrum auf, die interessante Inszenierungen, interaktive Spielstationen und zahlreiche Exponate bietet. Ein besonderes Highlight ist weiters das geplante Aquarium sowie unterschiedliche Installationen, die den Blick in die Unterwasserwelt des Millstätter Sees ermöglichen sollen. Seeboden lädt die Besucher auch in ein Bonsaizentrum. Eine öffentlich zugängliche Spa-Anlage im See, beheizt mit Fernwärme, ist eine weitere Attraktion.

Wilhelm Holzbauer wird eine Brücke in Seeboden mit tollem Blick auf die Längsachse des Sees planen. Bereits am Ortseingang soll ein Kreisverkehr als Kunstwerk zum Thema Wasser und als Tor zur Region gestaltet werden. Durch einen eigenen Wasservorhang muss man gehen, will man zur zentralen Informationsstelle in Seeboden gelangen. Die MS Aribo wird als Bucht-Shuttle am Millstätter See zu den Erlebniszielen am Millstätter See eingesetzt. Mit Sinnesgärten, darunter auch ein Lustwassergarten, wird die Burg Sommeregg einladen. Millstatt will mit einem architektonischen Zeichen, mit dem Pier.One, auftrumpfen. In einer Bootswerft kann man dabei alles über Schifffahrt und Bootsbau erfahren sowie Ausfahrten machen. Die Pier.One.Bar lädt zu kulinarischen Genüssen mit Blick auf den See ein.

Wasser und Kunst soll im Rittersaal des Stiftes Millstatt präsentiert werden. Neben Wasser und Kunst gibt es auch das Thema Wasser und Alm: Wasser ist Begleitmusik auf Wanderwegen und Almhütten auf der Lammersdorfer Alm bieten Produkte aus der eigenen Sennerei an. Ein Floss im Millstätter See soll als Bühne für Kulturveranstaltungen einen einzigartigen Rahmen bilden. Eine Wasserfontäne sowie die Klanglandschaft Millstätter Schlucht sind weitere Anziehungspunkte.

In Döbriach wird das Sagamundo Haus des Erzählens eine Attraktion darstellen. Radenthein wird eine interaktive Ausstellung und den Erlebnisrundweg Granatschlucht bieten. Spittal/Drau präsentiert das Naturjuwel Egelsee sowie ein spezielles Wasserprojekt Zoom im Schloss Porcia. Der Mirnock als mystischer Weltenberg sowie Glanz mit einem Kneippweg sind ebenfalls in das "WasserLeben" eingebunden. Beziffert wurden die Gesamtkosten von "WasserLeben" - ohne Pier.One - mit rund acht Millionen Euro, wobei der Anteil des Landes rund 3,5 Mio. Euro betragen soll.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001