SP-Woller: Keine selektive Kooperation in Sachen Theaterreform

Wien (SPW-K) - Mit Unverständnis reagierte SP-Kultursprecher Ernst Woller am Freitag auf die in letzter Zeit immer häufiger geäußerte Kritik der Grünen an der Wiener Theaterreform. Die Reform sei größtenteils abgeschlossen und die Grünen seien in alle Entscheidungen und Entwicklungen stets sehr eng eingebunden gewesen. "Offenbar wird hier versucht, im nachhinein aus einer gemeinsam getragenen Theaterreform politisches Kleingeld zu schlagen", kritisierte Woller. Es sei verwunderlich, dass die Grünen bei allen populären Entscheidungen stets gern öffentlich dabei waren, aber weniger populäre Beschlüsse nicht mittragen wollen. "Eine selektive Kooperation in Sachen Theaterreform wird es aber nicht geben", betonte Woller.

Von der Bestellung der Intendanten für das Schauspielhaus oder dietheater Wien bis hin zu Standortförderungen für kleine Theater -alle Schritte bei der Theaterreform seien stets mit Marie Ringler abgesprochen worden. "Wir nehmen daher zur Kenntnis, dass es seitens der Grünen offensichtlich ein zunehmendes Desinteresse an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit in Sachen Theaterreform gibt. Die Konsequenz aus diesem Verhalten werden die Grünen selbst zu tragen haben", betonte Woller abschließend. (Schluss)

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