FP-Lasar: Gesundheitspolitik nach schwedischem Vorbild auch für Österreichs Jugendliche gefordert

HPV-Impfung muss aus öffentlicher Hand zur Verfügung gestellt werden

Wien, 18.05.2007 (fpd) - Um die Anzahl der Gebärmutterhalskrebsfälle in Wien nachhaltig senken zu können und möglichst vielen jungen Frauen dieses Leid zu ersparen ist es der FPÖ-Wien ein besonderes Anliegen, dass hier eine entsprechende Lösung - wie etwa den Impfstoff in das Kinderimpfprogramm aufzunehmen -herbeigeführt wird. Eine vorbildliche Gesundheitspolitik - wie sie beispielsweise in Schweden praktiziert wird - ist auch für Österreichs Jugendliche eine absolute Notwendigkeit, so heute der freiheitliche Gesundheitssprecher für Wien, LAbg. GR David Lasar, vor dem Hintergrund der derzeitigen Debatte.

Humane Papillomaviren (HPV) werden auch durch Sexualkontakt übertragen, Kondome bieten keinen zuverlässigen Schutz. Die Übertragung kann nämlich auch durch Hautkontakt erfolgen. Weil viele Menschen mit HPV keine Anzeichen oder Symptome zeigen, können sie das Virus übertragen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Eine Impfung könnte rund 75% aller Gebärmutterhalskrebsfälle verhindern. Zur Zeit ist eine solche Impfung für Jugendliche zwischen 9 und 26 Jahren zwar möglich, allerdings mit hohen Kosten verbunden und für viele daher nicht erschwinglich, kritisiert Lasar

Die schwedische Regierung habe vorgezeigt, wie eine verantwortungsvolle Gesundheitspolitik funktionieren kann - warum sollte dies also nicht auch für Österreich möglich sein, fragt sich Lasar und meint weiter, dass es derzeit gerade für finanziell schwache Familien ein Ding der Unmöglichkeit wäre - diese Impfung mit den momentanen Kosten zu finanzieren. Die SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely wird daher nochmals aufgefordert, Gespräche mit den zuständigen Krankenkassen in Wien zu führen und damit die bestmögliche Lösung der Kostenfrage im Sinne der Bevölkerung herzustellen, fordert Lasar abschließend. (Schluss)paw

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