Haubner: Kein Pardon bei Dopingfällen

NADA-Einführung ist die logische Konsequenz

Wien, 18. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Die Vorfälle der letzten Monate in Österreich zeigen deutlich, dass wir im Bereich Doping weiter Handlungsbedarf haben“, so der ÖVP-Sportsprecher Peter Haubner. „Doping schadet allen, den Sportlerinnen und Sportlern, der Gesundheit, dem Sport und auch dem Image einer ganzen Sportnation wie Österreich. Doping- Vorfälle richten nachhaltigen Schaden an Sportlerinnen und Sportlern und auch an unserem guten Ruf als Sportnation an. Im Nachhinein ist es dann auch sehr schwierig, hier eine Korrektur durchzuführen.“ ****

Aus diesem Grund begrüßt Haubner ausdrücklich den Vorschlag von Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka zur Gründung der "NADA Austria". Diese soll nach dem Vorbild der „World Anti-Doping Association“ (WADA) völlig unabhängig von der Politik und den Fachverbänden ihre Arbeit leisten können. „Wichtig ist, dass die Neuregelung eine klare Trennung des operativen Bereiches von den Verbänden und Institutionen vorsieht und einen Schwerpunkt der Aufklärung und Prävention widmet“, so der ÖVP-Sportsprecher.

„Natürlich muss es dabei eine strikte Aufteilung zwischen Aufklärung und Kontrolle geben“, so Haubner. Für ihn liegt der Schwerpunkt klar im Bereich der Aufklärung und der Prävention, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund hat Haubner auch im März diesen Jahres einen Antrag zum Thema: „Schulen & Lehrerinnen und Lehrer: Initiativen gegen Doping im Sport“ eingebracht. Damit soll verstärkt bei Jugendlichen auf die Gefahr und die Risiken von Doping aufmerksam gemacht werden. „Denn es muss ein erklärtes Bildungsziel sein, Bewusstsein für Gefahren und Folgen von Doping sowie Arzneimittelmissbrauch nicht nur im Spitzensport, sondern auch im Breiten- und Hobbysport zu schaffen.“ Für Haubner steht auch fest, dass „Spitzenleistungen im gesamten Sport“ nur in einem guten Umfeld erzielt werden können.

„Sport soll immer eine Freude sein und Spaß machen, und er soll unter menschenwürdigen Bedingungen ausgeführt werden können. Dies gilt gleichermaßen für den Bereich des Trainings und des Wettkampfs als auch für die notwendigen Kontrollen der Athleten“, so Haubner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004