Jenewein zu Frauenberger: Muttersprachliche Beratung für Einzelunternehmer mit Migrationshintergrund ist Teil der missratenen Wiener Integrationspolitik!

Die Wiener Wirtschaft krankt vor allem an falscher Standortpolitik!

Wien, 18-05-2007 (fpd) - Die Schlussfolgerungen der Wiener Einbürgerungsstadträtin Frauenberger zur Studie von "L&R - Social Research" zeigen einmal mehr das völlig verworrene Weltbild der Wiener Stadtregierung. Faktum sei, dass Integration vor allem mit dem Erlernen der Staatssprache in kausalem Zusammenhang stehe. Daher sei es wenig sinnvoll muttersprachliche Beratung für Unternehmer aus dem Ausland zu forcieren - vielmehr wäre es wünschenswert, wenn diese an die österreichische Gesellschaft so herangeführt werden, dass sie der deutschen Sprache mächtig sind, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, in einer Reaktion auf die heute veröffentlichten Zahlen.

Menschen, die aus dem Ausland nach Österreich kommen und hier den Schritt in die Selbstständigkeit setzen, sind in den meisten Fällen Leistungsträger und nach besten Möglichkeiten zu unterstützen. Dies müsse jedoch nach wirtschaftlichen und nicht nach ideologischen Gesichtspunkten passieren. Faktum sei, dass wir in Wien gerade eine Entwicklung erleben, die schlussendlich einer weiteren Zerstörung des Branchenmixes das Wort redet. Wir benötigen jedenfalls keine Schwemme an "Call-Shops" und Wettlokalen - die Wiener Wirtschaft krankt vor allem an der Unfähigkeit der Stadtregierung vernünftige Regulative bei der Standortpolitik zu finden. Wenn auf einer einstmals blühenden Einkaufsstrasse mittlerweile mehr als 13 Wettlokale innerhalb weniger Gehminuten zu finden sind, so sei dies sicherlich nicht erfreulich. Die Betreiber sind oftmals genau jene Unternehmer mit Migrationshintergrund, die Frauenberger jetzt "muttersprachlich beraten" möchte, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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