Zwerschitz zu "Komatrinken": Vorbildwirkung von Eltern und Gesellschaft ist gefordert

Grüne fordern Werbeverbot und einheitliches Jugendschutzgesetz

Wien (OTS) - Die Forderung Minister Bartensteins nach strengeren Kontrollen und Strafen für diejenigen, die Alkohol an Jugendliche verkaufen, sei eine Seite, meint die Jugendsprecherin der Grünen Barbara Zwerschitz. "Die andere Seite der Medaille ist, dass kaum Kontrollkräfte vorhanden sind, da die Polizei schon jetzt ständig mehr Aufgaben aber nicht mehr Personal bekommt", so Zwerschitz. Wie man in Schweden sieht, bringen Verbote allein zu wenig. "Aufklärung und die Vorbildwirkung von Eltern und Gesellschaft ist dringend notwendig", fordert Zwerschitz.

Wiederholt fordern daher die Grünen ein Werbeverbot für Alkohol, insbesondere bei Sport-Events und Musikfestivals, die sich vorwiegend an ein jugendliches Publikum richten.
"Auch eine Vereinheitlichung des Jugendschutzgesetzes ist längst überfällig. Wie lange wollen die zuständigen MinisterInnen eigentlich noch warten", fragt Zwerschitz.

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