Hypo-Alpe-Adria: FPÖ-Kärnten warnt vor Ausverkauf Kärntens

Klement und Schwager: Hypo-Verkauf ist Verschleuderung von Volksvermögen

Klagenfurt (OTS) - "Daß Haider und Martinz die Hypo-Alpe-Adria
Bank an die Bayern verkaufen wollen, ist wirtschaftspolitischer Wahnsinn. 'Kärnten werde reich sein, jubelte Haider’. Tatsache ist vielmehr, daß Kärnten nach dem Verkauf der Hypo arm sein wird wie eine Kirchenmaus" befürchtet Kärntens FPÖ-NAbg. Karlheinz Klement.

"Eine einfache Rechnung zeigt das", so Klement weiter:

"Ob Gesamtverkauf oder Teilverkauf der Kärnten-Anteile. In jedem Fall kommt es wegen der dann notwendigen Gegenrechnung der Wandelschuldanleihe, den damit verbundenen Kosten der Bewerbung und Emission zu Kosten von über 600 Mio. Euro

Sollte die Hälfte der Anteile des Landes Kärnten verkauft werden, blieben gerade einmal 50 Mio. Euro aus diesem Verkauf übrig, sollte es zu einem Gesamtverkauf kommen, maximal 800 Mio. Euro

Egal in welcher Form der Verkauf über die Bühne geht. Bei Haiders Großmannssucht spielen Euro 50 Mio. keine allzu große Rolle. Auch der Maximalerlös von Euro 800 Mio. bringt in punkto nachhaltige Finanzstabilität nichts, berücksichtigt man die außerbudgetären Schulden von über 1,5 Mia. Euro aus der KABEG, KWF usw.", gibt Klement zu bedenken.

"Einer außerbudgetären Verschuldung stehen nach dem HYPO-Verkauf keine Aktiva mehr gegenüber. Ein bilanzierender Betrieb wäre schon längst im Konkurs"

Klement: "Der ÖVP-LR Martinz sollte sich auch folgende Gedanken zu Haiders Wirtschaftspolitik machen:

1.) Die aus den Wandelschuldanleihen in den Zukunftsfond eingeflossenen Euro 500 Mio. sind zur Hälfte schon verbraucht, ohne daß Kärnten davon besondere Impulse bekommen hätte.

2.) Das Land Kärnten hat die Forderungen aus der Wohnbauförderung unterpreisig an die HYPO verkauft. Die Kärntner Häuslbauer leisten ihre Rückzahlungen also nicht mehr an das Land Kärnten sondern an die Kärntner Hypo. In Zukunft würde somit die neue "bayrische HYPO" das gute Geld von den Kärntner Häuslbauern bekommen, welches eigentlich an das Land Kärnten zurückgezahlt hätte werden müssen.

3.) Sollte auch die GRAWE Anteile an die BayernLB verkaufen, könnte diese auf einen Anteil von über 50% kommen. Das bedeutet natürlich, daß die BayernLB die HYPO ohne Probleme weiterverkaufen könnte, an eine Heuschrecke oder an einen russischen Ölmagnaten. Damit wäre die HYPO für Kärnten endgültig verloren."

"Ist Ihnen bewußt, Herr LR Martinz, daß Sie damit mitverantwortlich für den Ausverkauf der Kärntner Heimat sind?" fragt Klement.

"Was kommt als nächstes, wenn auch die HYPO-Gelder verpulvert sind? Verkaufen wir dann die Wasserrechte oder den Großglockner?
Es ist an der Zeit, daß diesem Treiben ein Ende gesetzt wird. Es ist an der Zeit, daß sich die weitsichtigen und verantwortungsbewußten Kräfte dieses Landes zusammentun, um die Zukunft Kärntens in die Hand zu nehmen", schließen Schwager und Klement.

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