BZÖ-Petzner: Kärntner Sozialisten sind wirtschaftspolitische Totalversager!

Parteivorstand einstimmig für Vorgehensweise des Landeshauptmannes bei Hypo - "SPÖ verscherbelt BAWAG an Heuschrecke, wir holen Freunde aus Bayern für die Hypo"

Klagenfurt (OTS) - "Der Parteivorstand der Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ hat heute die Vorgangsweise von Landeshauptmann Jörg Haider im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf von Landesanteilen der Hypo Group an die Bayrische Landesbank einstimmig begrüßt und gutgeheißen", so der geschäftsführende BZÖ-Landesparteiobmann Stefan Petzner in einer Pressekonferenz nach der Vorstandssitzung. Damit stelle sich das BZÖ hinter den Weg, den der Landeshauptmann mit der Hypo Group gehen wolle.

Scharf ins Gericht ging Petzner mit den Kärntner Sozialisten, die er als inkompetente wirtschaftspolitische Totalversager bezeichnete und denen er als Antwort auf ihre Kritik den BAWAG-Skandal vorhielt. "Die SPÖ und der ÖGB haben den größten wirtschaftspolitischen Skandal der Zweiten Republik zu verantworten, die BAWAG in den Ruin getrieben und die Bank an eine us-amerikanische Heuschrecke namens Cerberus verscherbelt. Wir gehen einen anderen Weg als die Sozialisten, holen uns Freunde aus Bayern als strategischen Partner und sichern damit Arbeitsplätze und Headquarter für Kärnten." Petzner verwies in dem Zusammenhang auch darauf, dass Cerberus bereits angekündigt habe, BAWAG-Mitarbeiter abzubauen und in Wien nicht die Europa-Zentrale zu installieren.

Zudem sei es Schaunig gewesen, die sich nach den SWAP-Verlusten gegen Bank und Mitarbeiter gestellt habe und die Hypo panikartig verkaufen wollte. "Wäre Schaunig, Gott behüte, damals Landeshauptfrau gewesen, hätte sie sich durchgesetzt, dann hätte sie die Kärntner Landesbank um 2 Milliarden Euro verscherbelt und damit eine gigantische Milliarde in den Sand gesetzt, denn heute ist die Hypo über 3 Milliarden Euro wert!", sagte Petzner.

Der geschäftsführende Landesparteiobmann erinnerte die SPÖ und Schaunig-Kandut auch daran, dass die jetzige Vorgangsweise durch Beschlüsse gedeckt sei, denen auch die SPÖ ihre Zustimmung gegeben habe. "Die SPÖ und Schaunig-Kandut haben am 28. Jänner 2005 der Begebung einer Wandelanleihe, der Gründung eines Zukunftsfonds und dem Verkauf von Landesanteilen an der Hypo zugestimmt! Schaunig hat am 1. Februar 2007 in einer Sitzung der Landesholding zugestimmt, dass als Alternative zum Börsegang der Verkauf von Landesanteilen an einen strategischen Partner ins Auge gefasst wird. Genau diese Alternative wählen wir nun mit dem Anteilsverkauf an die Bayern LB. Die Kritik der SPÖ geht damit ins Leere, weil sie das selbst mitbeschlossen hat!"

"Wir werden auch in Zukunft hinter der Bank und den Mitarbeitern stehen und für eine erfolgreiche Entwicklung der Hypo sorgen", so der gf. BZÖ-Landesparteiobmann abschließend.

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