VP-Cortolezis-Schlager: "SPÖ muss Chaoskurs in Schuldiskussion rasch beenden"

Flächendeckende Einführung der Gesamtschule 2008/2009 in Wien für ÖVP Wien denkunmöglich

Wien (VP-Klub) - "Die SPÖ muss ihren Chaoskurs in der Schuldiskussion so rasch wie möglich beenden. Bis jetzt ist ihr außer Verunsicherung von Eltern, Schülern und Lehrern nichts eingefallen", betont die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager. "Schüler, Lehrer und auch Elternvertreter protestieren gegen diese von der SPÖ immer wieder gewälzten Ideen und Pläne der flächendeckenden Einführung der Gesamtschule in Wien. Für die ÖVP Wien ist klar: Eine solche flächendeckende Einführung 2008/09 lehnen wir entschieden ab, sie ist für uns denkunmöglich."

Gestärkt wird die Stadträtin in ihrer Argumentation auch von jüngsten Entwicklungen in der Schülervertretung. Die Schüler-Union lehnt die Gesamtschule mit großer Mehrheit ab und konnte einen Antrag durchbringen, der stattdessen die Weiterentwicklung von Kooperationen an Schulstandorten zur Erhöhung der Durchlässigkeit - wie von der ÖVP Wien immer gefordert - vorsieht. "Jetzt geht es in der Schulfrage darum, dass verbindliche Bildungsstandards definiert und dann auch umgesetzt werden, damit für alle Schülerinnen und Schüler gleiche Chancen bestehen", so Cortolezis-Schlager.

Geringe Hoffnung auf ein Umdenken der SPÖ geben jüngste Aussagen von SP-Bildungsministerin Schmied. "Die Beharrlichkeit der ÖVP hat offenbar dazu geführt, dass die Ministerin jetzt zumindest überlegt, eine qualifizierte Debatte über die Reform des Schulwesens zu führen. Es ist zwar schon fünf vor zwölf, aber noch nicht ganz zu spät", so die ÖVP Wien Stadträtin abschließend.

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